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"Swinger-Schiff" auf dem Bodensee droht das Aus

Das Lack-und-Leder-Schiff ist weiterhin geduldet.
Das Lack-und-Leder-Schiff ist weiterhin geduldet. ©Philipp Steurer
Konstanzs Oberbürgermeister Uli Burchhardt will dem "Swinger-Schiff" den Wind aus den Segeln nehmen. Als Beiratsvorsitzender der Bodensee Schiffsbetriebe (BSB) hat Burchhardt um eine Prüfung des Vertrags mit dem Erotik-Veranstalter gebeten, teilt die Stadt Konstanz mit.
Swinger-Fahrt auf dem Bodensee

Wie die BSB laut 20min.ch bereits verkündeten, werde dem “Swinger-Schiff”, das seit drei Jahren jeweils für eine Sommernacht in See sticht, für 2015 keine Genehmigung mehr erteilt. Dem Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchhardt geht dies aber nicht schnell genug. Er würde das Schiff am liebsten noch diesen Sommer am Auslaufen hindern.

Keine “sexuelle Intoleranz oder Prüderie”

Er bat die BSB, dessen Beiratsvorsitzender Burchhardt ist, daher um eine Prüfung des Vertrags mit dem Erotik-Veranstalter. Es gehe ihm nicht um “sexuelle Intoleranz oder Prüderie”, gegen reine Party-Veranstaltungen gleich welcher sexuellen Gesinnung – womit Burchhardt vermutlich auf das Lack-und-Leder-Schiff anspielt – sei weiterhin nichts einzuwenden.

“Es geht einzig um die Frage, ob die BSB Schiffe für kommerzielle Sex-Veranstaltungen verchartert und ob man dieses tatsächlich zum Geschäftsmodell eines der größten Touristikanbieters in Baden-Württemberg erklären will. Das lehne ich als Vorsitzender des Beirats der BSB klar ab”, so der Oberbürgermeister in einer Mitteilung.

Entscheidung diese Woche

Bei einer Beiratssitzung der BSB werden diese Woche Grundsätze für die künftige Vercharterung der BSB-Schiffe besprochen. Bis dahin soll auch das Ergebnis der Vertragsprüfung mit dem Swinger-Veranstalter vorliegen.

“Werden wie Kriminelle behandelt”

Gegenüber 20min.ch äußerste sich auch der Veranstalter Thomas Weiss zum ersten Mal über die Pläne des Oberbürgermeisters. Für ihn gibt es keinen Grund, die Party abzusagen: “Wir tun nichts Illegales, aber jetzt werden wir wie Kriminelle behandelt.” Die Schifffahrt habe bisher nie jemanden gestört.

(red)

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