Superfoods? Gar nicht mal so super

Ist Superfood Super?
Ist Superfood Super? ©APA
Es kursieren zahlreiche Ernährungsmythen und dazu gehören auch zweifelsohne die, dass Superfoods ihrem Namen gerecht werden. Klar, sie bringen sicherlich viele Vorteile mit, aber es gibt auch tolle, heimische Alternativen.

Man hört es immer wieder: Superfoods, wie Acai oder Maca sind das gesündeste, was man essen kann. Sogar gegen Krankheiten sollten diese "Superlebensmittel" helfen. Doch was steckt eigentlich dahinter? Tja, die Wahrheit dürfte überraschen.

Oft geht es um ein Volk, das dank des betreffenden Superfoods über Jahrhunderte hinweg gesund und munter vor sich hinlebte. Fakt ist aber: Dabei werden viele Faktoren außer Acht gelassen, wie beispielsweise die Bewegung oder die Ernährung des Volkes im Allgemeinen.

Einheimisch - nicht aus China

Oft können heimische Lebensmittel mit dem Superwirkungen locker mithalten. Ein Beispiel? Acai! Es soll stark antioxidativ wirken, doch das tut Rotkohl oder Holunder auch.

Zudem sollte man bedenken, dass Acai von weit herkommt und somit nicht frisch ist. Antioxidanzien sind in größeren Mengen zudem nicht ungefährlich. Auch Goji-Beeren sind voll davon, werden aber aus China importiert und sind dadurch oft mit Schadstoffen belastet. Hinzu kommt, dass es auf die gesamte Ernährung ankommt, positive Effekte hat und nicht nur einzelne Superfoods.

Übrigens: Zehn Ernährungsexperten haben in Washington für ihr Superfood abgestimmt. Auf Platz eins landete hier kein Exot wie Acai oder die Goji-Beere, sondern schlicht und einfach Spinat.

(Red.)

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