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Die Straßen von Altach und ihre Geschichte (Teil 4)

Im September 1950 unterbreitete die Gemeinde der Bevölkerung einen ausgearbeiteten Straßenbenennungsplan
Im September 1950 unterbreitete die Gemeinde der Bevölkerung einen ausgearbeiteten Straßenbenennungsplan ©Emir T. Uysal
VOL.AT stellt die Straßen Vorarlbergs in einer großen Serie vor.
Felderstraße, Feldgasse und Feldkircherstraße

Felderstraße
Franz Michael Felder (1839-1869), „der große Schriftsteller und Sozialreformer“ aus dem hintersten Bregenzerwald, „der Volkssbildner, Genossenschafts- und Parteigründer“, der viel zu jung verstorbene Kämpfer um bessere Lebensbedingungen für seine Mitbürger, hatte bei Lebzeiten und bis zu Jahrhundertwende über den deutschen Sprachraum hinaus ungeteilte Anerkennung gefunden. Ungarische, tschechische, französische und spanische Enzyklopädien beschrieben ihn als „Volks- oder Naturdichter und Romanschriftsteller“.

 

Feldgasse
Die Feldgasse, zur Zeit der Benennung (1950) eine kurze Sackgasse, war geplant als Straße von der Löwengasse (an Stelle der heutigen Gallusstraße) zur Goststraße, also ins Feld hinaus, zu den Äckern und Wiesen in der oberen Gost. Der Mundartausdruck „Morn gom-mer is Feald“ (Morgen gehen wir ins Feld) bedeutet etwa: Morgen machen wir die nötigen Feldarbeiten auf unserem Acker. Heute mündet die Feldgasse in die Keltenstraße, die weiter in die Gost führt.

 

Feldkircherstraße
Wer über die Autobahn nach Feldkirch fahren will, wird diesen Autobahnzubringer, die Verbindung der zwei Halbanschlüsse Altach und Götzis, benützen. Die Fortsetzung auf Götzner Gemeindegebiet heißt Lastenstraße.

 

Quelle: Rudolf Giesinger

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