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Straßenumgestaltung spaltet Geister

Umgestaltungspläne für L 190 in Koblach sorgen im Bürgerforum für Diskussionen.
Umgestaltungspläne für L 190 in Koblach sorgen im Bürgerforum für Diskussionen. ©Beatrix Spalt

Bürgerforums-Debatte über geplante Verkehrsberuhigung der L 190 in Koblach.

Götzis. Dass die L 190 im Bereich der Koblacher Parzelle Straßenhäuser einer Verkehrsberuhigung unterzogen werden soll, ist fix. Durch die Zusage vom Landesstraßenbauamt sind erste Umgestaltungsmaßnahmen bereits im kommenden Jahr denkbar, teilt Bürgermeister Fritz Maierhofer vergangene Woche mit. Zwar könne eine sogenannte “Vision”, die eine groß angelegte Umgestaltung der Straße vorsehe, aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden – dennoch sei davon auszugehen, dass das nun zu realisierende Maßnahmenpaket Verbesserungen für die Anrainer bringen werde.

Kontroversen um Tempo 50
Doch die geplante Umgestaltung für den rund 1900 Meter langen Streckenabschnitt vom Kreisverkehr VW Fink bis zur Gemeindegrenze Götzis stößt im VN-Bürgerforum Kummenberg nicht auf einhellige Befürwortung. Insbesondere die angedachte Temporeduktion auf 50 km/h ist bei den sich zu Wort meldenden Götznern umstritten.
“Würde es langsamer, käme ich auf den 3. oder 4. Gang herunter – mit mehr Verbrauch, mehr Abgasen und mehr Lärm”, gibt etwa Gernot Zumtobel zu bedenken. Außerdem geht er von einer Verringerung des Verkehrsflusses “durch vermutlich vorgesehene Straßenschikanen” aus. Dies wiederum würde “mehr Lärm, mehr Abgase und mehr Abrieb durch Bremsen und Beschleunigen” bringen.

Auch Josef Nick appelliert “an die zuständigen Planer” (Besch & Partner), bei den Rückbaumaßnahmen auf eine Verkehrsverlangsamung ohne Verlust des Verkehrsflusses zu achten. Zudem sei Tempo 50 nur dann sinnvoll, wenn die Geschwindigkeit kontrolliert werde.

“Vorbild für Götzis”
“Viel wichtiger wäre, die jetzige Geschwindigkeit besser zu überwachen”, stellt dem Hermann Ziedler entgegen. Er stellt in den Raum, dass die L 190 “schon immer eine Durchzugsstraße” gewesen sei und sich der Verkehr auf dieser vergleichsweise “in Grenzen” halte.

Walter Heinzle, Gemein­derat der Grünen Liste Götzis, begrüßt indes die Temporeduktion um 10 km/h, die “ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit” sei. Der von Gernot Zumtobel angesprochene Autotyp, “der angeblich bei 50 km/h ungünstige Emissionswerte” habe, sei aufgrund seiner geringen Häufigkeit nicht als Maßstab verwendbar. Wünschenswert wäre aber, so Heinzle, dass die Beruhigungsmaßnahmen “noch deutlich weiter gehen als geplant”.

Als “Vorbild” für die “Gemeindeverantwortlichen in Götzis” sieht Martin Pichler die Bürgerinitiative aus Koblach, die sich jahrelang für die Straßenberuhigung eingesetzt hatte. Eben diese wünscht sich Pichler auch für die Götzner Lastenstraße, die “mindestens dasselbe Verkehrsaufkommen” und ebenfalls eine “erlaubte Geschwindigkeit von 60 km/h” aufweise.

Statements:

“Rückbaumaßnahmen sind nur sinnvoll, wenn der Verkehrsfluss erhalten bleibt.”
Josef Nick, Götzis

“Die Temposenkung sollte auf Götzner Ortsgebiet verlängert werden.”
Walter Heinzle, GR Götzis /GLG

Bericht: VN-Heimat Kummenberg / Beatrix Spalt

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