Straßensanierung dauert Monate

Mit der heutigen Eröffnung der Ersatzstraße nach Gargellen sind alle Orte im Land nach dem Hochwasser wieder auf dem Landweg erreichbar. Wenngleich teilweise noch erheblich erschwert und nur für den Bedarfsverkehr passierbar.

Neben den zahlreichen Helfern vor Ort sind vor allem die Mitarbeiter des Landesstraßenbauamts im Dauereinsatz. Nachdem jetzt alle Notstraßen fertig gestellt sind, geht es momentan um die Aufnahme aller entstandenen Schäden im Straßenbereich. Mehrere Fahrbahnen in ganz Vorarlberg sind abschnittsweise fast vollständig zerstört. Hangrutschungen, unterspülte Fahrbahnen, weggerissene Begrenzungsmauern, abgetriebene Straßenteile – „Der Schaden beträgt 30 bis 35 Millionen Euro“, sagt Gerhard Schnitzer, Chef des Straßenbauamts. Jetzt gehe es darum, rechtzeitig vor Beginn der Wintersaison sichere Zufahrtsstraßen in die Tourismusgebiete wie Lech, Gargellen oder dem Bregenzerwald zu schaffen. „Das hat oberste Priorität.“

„Bis ins Jahr 2007“

Der Aufwand sei enorm. Die gesamte Schadensbehebung wird laut Schnitzer bis weit ins nächste Jahr andauern. „Teilweise sogar bis ins Jahr 2007“, sagt der Straßenfachmann.

Welche Schäden die Wassermassen an den 800 Brücken im Land angerichtet hat, ist zum Beispiel bis dato noch völlig unklar.

Unter der Lupe

„Die Brücken können erst bei niedrigem Wasserstand untersucht werden“, so Schnitzer weiter. Eine zeitaufwändige Arbeit: denn jede Brücke muss einzeln genau unter die Lupe genommen werden.

Die Sanierung der zerstörten Straßen wird noch Monate andauern und kostet bis zu 35 Millionen Euro.

Die Schadensbehebung wird bis ins nächste Jahr und stellenweise bis 2007 dauern.

GERHARD SCHNITZER, STRASSENBAUAMT

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