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Stimmungswechsel bei Bahnprojekten

In den Verhandlungen um die „Flächenwünsche“ der ÖBB müssen sich die Bürgermeister Natter und Rhomberg nicht nur bildlich „warm anziehen“.
In den Verhandlungen um die „Flächenwünsche“ der ÖBB müssen sich die Bürgermeister Natter und Rhomberg nicht nur bildlich „warm anziehen“. ©stp
Während es mit Bahnhofsneubauten zügig vorangeht, steht Container-Terminal auf Abstellgleis.

Lauterach (stp) Mit einer Pressekonferenz und Projektpräsentation im Doppelpack starteten die ÖBB – die VN-Heimat berichtete – eine Info-Offensive. ÖBB-Projektleiter Mag. Karl Hartleitner eröffnete nicht nur in Lauterach, sondern eine Stunde später auch in Hohenems eine „Infobox“, die unter dem Motto „Zug um Zug – Modernisierung der Vorarlberger Bahnhöfe“ der interessierten Bevölkerung Auskunft über den Stand der Dinge und einen umfassenden Überblick über die Vorhaben gibt.

Mehr als 46 Mill. Euro

Insgesamt werden für die beiden Bahnhofsprojekte mehr als 46 Millionen Euro investiert, wie Hartleitner betonte. Davon entfallen zwar auf Lauterach „nur“ knapp 13 Millionen, doch am Rande der Pressekonferenz und Präsentation stand Lauterach trotzdem im Mittelpunkt. Nicht nur deswegen, weil hier die Bauarbeiten bereits im Gang sind (in Hohenems ist erst im Juli Spatenstich) und in rund einem Jahr der neue Bahnhof eröffnet werden soll, sondern vor allem deswegen, weil in Lauterach die Modernisierung und Erweiterung des Container-Terminals am Güterbahnhof derzeit Tagesgespräch ist – und das nicht nur in der Marktgemeinde. In die Freude über den Baufortschritt mischt sich deshalb auch Frust wegen eines anderen Großvorhabens der Bahn.

Es dreht sich im Kreis

Die Meldungen über den Baubeginn am Terminal widersprechen sich derzeit fast im Wochentakt. Optimistischen Ankündigungen über einen baldigen, vorgezogenen, Baubeginn folgte regelmäßig das gefürchtete „Ja, aber . . .“ Jetzt wird wieder von 2014 geredet, sehr zum Leidwesen des Lauter­acher Gemeindechefs und vor allem der Vorarlberger Wirtschaft, die diese Verschiebung nach hinten nicht hinnehmen will und auf Bahn-Zusagen pocht. Diese wiederum – so bekräftigte Hartleitner im VN-Gespräch – sei auf die Kooperation der betroffenen Gemeinden angewiesen und zudem seien in einem solchen Planungs- und Genehmigungsprozess auch Fristen vorgegeben. Vereinfacht ausgedrückt und zwischen den Zeilen gelesen: Wenn uns die Gemeinden die benötigten Flächen nicht garantieren können, müssen Planungs- und Genehmigungsschritte eben warten.

Kein Wunschkonzert

„Fact ist“, so räumt Lauterachs Bürgermeister Elmar Rhomberg ein, „dass auch wir in Lauterach und Wolfurt unsere Hausaufgaben machen müssen, aber wir erwarten uns gleichzeitig Verständnis der Bahn für unsere Anliegen. Die Erweiterung darf kein einseitiges Wunschkonzert der ÖBB sein, wir pochen auf einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden. Ich und mein Wolfurter Amtskollege Christian Natter sind mit den zuständigen Gremien der beiden Gemeinden intensiv mit einer für alle Seiten – ÖBB, Wirtschaft und Gemeinden – guten Lösung befasst.“ In der Tat spießt es sich derzeit daran, dass die Bahn möglichst „großzügig“ ausbauen möchte, die beiden Gemeinden Lauterach und Wolfurt (sie sind gleichermaßen betroffen) aber auf die Bremse steigen, wenn es um Grundbedarf geht.

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