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Stiller Ort am neuesten Stand der Technik: Umbau bei den WC-Anlagen der Wiener Linien

Im Sommer 2020 soll bereits die erste WC-Anlage eröffnet werden.
Im Sommer 2020 soll bereits die erste WC-Anlage eröffnet werden. ©Wiener Linien
Ingesamt 22 WC-Anlagen der Wiener Linien werden bis Ende 2021 umgebaut. Sie werden auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die Wiener Linien stellen ihre WCs schon seit einiger Zeit sukzessive auf kostenpflichtige Anlagen um. Vier von insgesamt sechs betreuten Klos sind bereits fertig. Nun geht es auch mit der Errichtung von 22 unbetreuten Standorten mit insgesamt 52 Kabinen los. Sie sollen bis Ende 2021 verfügbar sein, kündigte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung an.

Erste neue WC-Anlage wird im Sommer 2020 eröffnet

„Die Wiener Linien vertrauen sowohl bei den betreuten WC-Anlagen als auch bei den WC-Modulen auf Experten aus dem Sanitärbereich. So können wir unseren Fahrgästen immer saubere und sichere WC-Anlagen gewährleisten“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Im Sommer 2020 wird die erste neue WC-Anlage eröffnet. Die Arbeiten pro WC-Anlage sollen jeweils maximal vier Wochen dauern. Der Startschuss für die Bauarbeiten fällt Ende Juni in der Station Altes Landgut (U1), gefolgt von Simmering (U3) und Meidling Hauptstraße (U4). Weiter geht es in den Stationen Hietzing (U4) und Spittelau (U4/U6).

Den Bauauftrag wird das Bieterkonsortium P&P Planungs GmbH & CoKG und Blitz Blank Reinigung - Dienstleistungsunternehmen GmbH übernehmen. Das Unternehmen konnte die europaweite Ausschreibung für modulare WC-Anlagen in U-Bahn-Stationen für sich entscheiden.

22 modernisierte WC-Anlagen in Wien

Das können die neuen WC-Module:

  • Vollständig aus rostfreiem Edelstahl
  • Verbauung sorgt für hohen Schutz gegen Vandalismus sowie Brandschutz
  • Unisex: stehend als auch sitzend nutzbar
  • Einfache Technik und selbsterklärende Apparate
  • Maximale Sauberkeit bei minimalem Aufwand
  • Jeder Standort verfügt über ein Modul mit euro-key-Schloss für eine kostenlose Nutzung.

Das Benutzen der neuen WC-Anlagen wird 50 Cent kosten.

Einige servicierte Modelle in Wien bereits vorhanden

Neben den nun angekündigten unbetreuten stillen Örtchen gibt es schon seit längerem die neuen servicierten Modelle. Sie sind bereits in den Stationen Stephansplatz (U1/U3), Praterstern (U1/U2), Karlsplatz (U1/U2/U4) und Westbahnhof (U3/U6) zu finden. Die restlichen zwei Standorte in den Haltestellen Volkstheater (U3) und Schwedenplatz (U1/U4) hätten im April fertig werden sollen, das Coronavirus machte diesem Zeitplan allerdings einen Strich durch die Rechnung. Nun soll es im Sommer soweit sein, sagte eine Sprecherin auf APA-Nachfrage. Die Benutzung kostet hier ebenfalls 50 Cent, wobei man 30 Cent in Form eines Bons - einzulösen bei teilnehmenden Partnern - wieder retour bekommt.

Die Wiener Linien argumentieren die Einführung der Gebührenpflicht mit bisher angefallenen jährlichen Kosten im niedrigen einstelligen Millionenbereich, was die Reinigung und Reparatur von Vandalismus betroffenen WCs betrifft. Für die Neuaufstellung der Klosett-Infrastruktur werden rund fünf Mio. Euro in die Hand genommen.

(Red)

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