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Österreicher sind Zahnputz-Muffel

Nur knapp mehr als die Hälfte der Österreicher betreibt regelmäßig Zahnpflege, und auch der Wissenstand darüber sei in Österreich erschreckend gering.

Das berichtete der General Manager der Zahnpastaherstellers Colgate, Reinhard Möseneder, am Montag bei einer Pressekonferenz. Der Monat der Mundgesundheit, der 2006 zum vierten Mal statt findet, soll das Bewusstsein für die richtige Zahnpflege stärken.

Mit dem Motto „Gesund beginnt im Mund“ wollen das Gesundheitsministerium gemeinsam mit den österreichischen Zahnärzten und Colgate Österreich zum EU-Musterland der Mundgesundheit machen. Vom WHO-Ziel, dass 80 Prozent aller Sechsjährigen bis zum Jahr 2020 kariesfrei sein sollen, liege man derzeit mit knapp 50 Prozent kariesfreien Kindern noch weit entfernt, so Möseneder. Laut dem Prophylaxeexperten Wolfgang Müller könnte dieses Ziel schon 2010 erreicht werden.

Besonderen Wert wird dieses Jahr auf die Vorsorge für werdende Mütter gelegt, da bei Schwangeren mit der Zahnfleischerkrankung Paradontitis ein sieben Mal höheres Risiko für Frühgeburten festgestellt wurde. Außerdem kann das ansteckende Karies sehr leicht von den Eltern auf ihr Baby übertragen werden.

Zahnbettentzündungen sind schon ab 35 Jahren ein Thema. Sie sind die häufigste Ursache für Zahnverlust und beeinflussen auch die Allgemeingesundheit. Mehr als 20 Prozent der Menschen über 65 sind bereits völlig zahnlos. Für Erwachsene sind regelmäßige Prophylaxebesuche beim Zahnarzt daher ein Muss. Dort können mit professioneller Mundhygiene Zahnstein und Verfärbungen entfernt werden, um diesem Problem vorzubeugen.

Die Eckpfeiler eines gesunden Mundes sind zwei Mal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta mit sanften, kurzen Bewegungen putzen. Auch die Zwischenräume sollten ein Mal täglich mit Zahnseide oder speziellen Zwischenraumbürsten gereinigt werden, um Zahnstein zu vermeiden. Eine abwechslungsreiche Vollwertnahrung ist besonders für die Entwicklung der Kinderzähne wichtig. Empfehlenswert ist es, Süßigkeiten nicht über den Tag verteilt, sondern nur ein oder zwei Mal täglich zu essen.

Um Bakterien im Mundraum – die übrigens die Hauptursache für schlechten Atem sind – effektiv zu reduzieren, sollte auch die Zunge gereinigt werden. Die Zahnbürste sollte einen kleinen Kopf haben, um an alle Ecken zu kommen, weich sein und alle drei Monate ausgetauscht werden. Der zwei Mal jährlich angesagte Zahnarztbesuch wird sich trotzdem nicht vermeiden lassen, aber wer brav vorsorgt, muss keine Angst vor dem Bohrer haben.

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