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Österreich startet gegen USA

Mit viel Selbstvertrauen und der leisen Hoffnung auf eine Sensation zum Auftakt startet die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft am Freitag (14:15 Uhr) bei der WM in Moskau den Kampf um den Klassenerhalt.

Die ÖEHV-Auswahl trifft dabei auf das Team der USA. Die weiteren Gegner in der starken Vorrunden-Gruppe B sind Vize-Weltmeister Tschechien (Sonntag) und Weißrussland (Dienstag).

Nicht zuletzt dank der starken Leistung bei der Generalprobe am Dienstag gegen WM-Gastgeber Russland (3:4) sind die Österreicher zuversichtlich. Zudem hoffen die Schützlinge von Trainer Jim Boni, dass das US-Team wenig zusammen gespielt und noch nicht in Form ist. Eine Hoffnung, die sich in der Vergangenheit allerdings als trügerisch erweisen hat. Dreimal waren die US-Boys in der ersten Gruppenphase die Gegner, dreimal gab es für die Rot-Weiß-Roten nichts zu holen (2:5 1995 und 1999, 1:5 1996). Dennoch meinte Boni: “Vielleicht ist das USA-Spiel schon die Schlüsselpartie.”

Kapitän Dieter Kalt hofft, dass die Österreicher nach dem Abstieg bei der Heim-WM 2005 und dem sofortigen Wiederaufstieg im Vorjahr in Tallinn wieder Tritt fassen können in der Eliteklasse. Sich nur auf die abschließende Partie gegen den vermeintlich leichtesten, aber immer noch über Österreich zu stellenden Gegner Weißrussland zu verlassen, wäre ein Fehler, ist er überzeugt.

Österreich geht mit einer guten Mischung aus Jung und Alt ins Turnier, US-Teamchef Mike Sullivan brachte ein sehr junges US-Team nach Moskau. Jung, international großteils noch unbekannt, aber hoch talentiert und meist schon in der NHL etabliert. Wie Phil Kessel (19) von den Boston Bruins, Jack Johnson (20) von den Los Angeles Kings oder Paul Stastny (21) von Colorado Avalanche.

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Eishockey-WM 2007
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