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Sternsingeraktion 2012 unterstützt Tropensturm-Betroffene auf den Philippinen

Der Klimawandel bedroht das Überleben der KüstenbewohnerInnen
Der Klimawandel bedroht das Überleben der KüstenbewohnerInnen ©Georg Bauer/DKA
Die Philippinen sind ein Schwerpunktland der Dreikönigsaktion, dem Hilfswerk der Katholischen Jungschar. Derzeit werden dort mit Sternsingerspenden über 50 Projekte in einem Gesamtausmaß von rund 1.100.000 Euro unterstützt.

Die Philippinen sind laut Weltklimarat aber auch eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Gebiete der Erde. Die negativen Auswirkungen treffen gerade die Ärmsten am allermeisten. Die Dreikönigsaktion steht den Betroffenen zur Seite und appelliert an die verantwortlichen PolitikerInnen, endlich wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen.

Die Sturzfluten des Tropensturms „Washi“ haben kurz vor Weihnachten eine enorme Opfer- und Schadensbilanz verursacht: 500.000 Menschen sind auf der südphilippinischen Insel Mindanao betroffen. Fast 50.000 leben in Notunterkünften, weil ihre Häuser zerstört und ganze Dörfer fortgespült wurden. Nach letzten Infos gibt es 1.249 Todesopfer. Viele Straßen und Brücken sind schwer beschädigt und das Trinkwasser ist in manchen Regionen stark verschmutzt, wodurch die Gefahr von Seuchen steigt.

Taifune sind in diesem Teil der Philippinen ein Novum. Dass sie nun vermehrt auftreten, wird von namhaften WissenschaftlerInnen (z.B. dem Forscherteam um Peter Webster vom Georgia Institute of Technology) auf den Klimawandel und die dadurch verursachte Meereserwärmung zurückgeführt. Diese bringt auch die wichtigen Korallenriffe zum Absterben. Mit den Korallen kommen die Fische um, die zwischen den Riffen lebten und die Grundlage für den Lebensunterhalt der FischerInnen sind. Und ohne die schützenden Riffe kann das Meer sich seinen Weg weit ins Landesinnere bahnen und landwirtschaftliche Flächen verwüsten.

Auch wenn bei den ProjektpartnerInnen der Dreikönigsaktion auf Mindanao keine Todesopfer zu beklagen sind, ist der Sachschaden enorm und Unterstützung für den Wiederaufbau dringend nötig:

• Bei CERD (Centre for Empowerment and Resource Development) – eines der Beispielprojekte zur Sternsingeraktion 2012 – müssen Boote und Netze erst langwierig und kostenintensiv repariert werden, dadurch fehlt der tägliche Fischfang. Auch die Schäden an Häusern und Landwirtschaft sind massiv. Viele Seegrasfarmen – und damit eine wichtige Einkommensquelle – wurden komplett zerstört.

• MASIPAG, ein Netzwerk für Biolandbau, berichtet von der Verwüstung der landwirtschaftlichen Flächen durch Überflutung und Schlammlawinen. Häuser und Vorräte wurden zerstört, die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser ist wegen der Schäden bedroht.

Die ProjektpartnerInnen der Dreikönigsaktion erheben zur Zeit die konkreten Schäden und ermitteln den Bedarf an weiterer Unterstützung. Auf den Philippinen wird es bei den Projekten der Dreikönigsaktion zunehmend auch um „Disaster Risk Managements“ gehen, weil Vorsorge der effektivste Katastrophenschutz ist – z.B. durch Aufforsten der schützenden Mangrovenwälder an den Küsten, Schutz der Korallen, Warnsysteme, Training für die Bevölkerung.

Quelle: Kath. Kirche Vorarlberg

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