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Steak aus dem Drucker

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellte ein Unternehmen ein Gerät zum Drucken von Bratlingen vor.

Was kommt heutzutage nicht alles aus dem 3D-Drucker. Maßgefertigte Kunststoffteile, medizinische Implantate, ganze Motorräder. An diesem Drucker auf dem Mobile World Congress in Barcelona entsteht ein Steak – und zwar ein veganes. Durch Druckprozess und Rohstoffe soll eine ähnliche Textur erreicht werden, wie bei echtem Fleisch. Nach dem Extrudieren in die gewünschte Form wird der Rohling gebraten. Start-Up-Gründer Giuseppe Scionti ist überzeugt: Seinem Steak steht eine große Zukunft bevor.

“Es besteht aus Reisprotein, Erbsenprotein und Algenfasern. Wir mischen alles und schaffen daraus eine Alternative zu Fleisch. Es hat die gleiche Textur und soll bald auch ein gutes Aussehen bekommen. Man wird es anschauen und denken, dass es ein echtes Rindersteak ist. Das ist sehr wichtig für die Umwelt. Wir müssen das Problem der nicht nachhaltigen Viehzucht lösen.”

Auf der Mobilfunkmesse fanden sich sogar ein paar tapfere Testesser für das vegane Produkt. Und die zeigten sich dann auch noch recht angetan. Drei Varianten sind geplant: Das Beef Steak, Hähnchenbrust und ein Thunfischsteak. Zunächst ist ein Drucker für Restaurants angedacht. Später soll es auch Consumer-Geräte geben.

(Reuters)

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