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Statt Trompete nun Gesetzbuch

Dornbirn - Mit 14 Monaten konnte das Kleinkind bereits fehlerfrei Melodien nachsingen, die überdurchschnittliche Musikalität blieb den Eltern nicht verborgen.

Mit acht Jahren begann Christoph Trompete zu spielen. Eine fundierte Ausbildung zum Konzerttrompeter führte ihn vom Salzburger Mozarteum über das Konservatorium in Lyon zur Universität in Toronto und in die Musikhochschule nach Wien. Dort schloss der Dornbirner als Magister Artium ab. In den Folgejahren spielte er Konzerte, verdiente nebenher seinen Unterhalt als Musiklehrer. Nach einigen Jahren sehnte sich der Klassikfreak wieder nach Lernen und Ausbildung. „Ich dachte nach und kam auf Jus, weil fast alles im Leben irgendwie mit Recht zusammenhängt“, erinnert er sich.

Noten und Paragrafen

Rümmele schaffte auf Anhieb alle Prüfungen des ersten Studienabschnitts mit vortrefflichen Noten. „Im zweiten Abschnitt wollte ich einfach möglichst schnell fertig werden“, erzählt der Doppelmagister. Er machte das Gerichtsjahr, die Konzipientenzeit und eröffnete nach drei Jahren Wirtschafskammerjurist nun seine eigene Kanzlei in Dornbirn. Wohnzimmeratmosphäre prägt das Büro. Familienrecht würde dem frischgebackenen Selbständigen am besten gefallen, doch als „Neuer“ im Geschäft macht er natürlich alles. Ganz passé ist das Trompetespielen nicht. In einem Nebenraum, der schallisoliert ist, stehen die Musikinstrumente des gelernten Musikers. Samt Erinnerungsfotos und Diplomen. „Zur Zeit komm ich wenig dazu, aber ich habe schon vor, künftig wieder mehr zu spielen“, hofft der Anwalt auf Zeit und Muße für seine Lieblingsbeschäftigung.

Parallelen

Rümmele, dessen musikalische Lieblingsepoche die Renaissance und das Barock sind, sieht zwischen Juristerei und Musik durchaus Pa­rallelen. „Disziplin und Hartnäckigkeit braucht man bei beidem“, so Rümmele. „DasSchönste war für mich nach einem Konzert immer, wenn Laien sagten, dass sie die Musik berührt habe“, beschreibt er frühere Highlights. Heute hat er ein neues Ziel: „Klienten zu ihrem Recht verhelfen.“

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