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Startschuss für Hochwasserschutzprojekt Frödisch

Die Bauarbeiten im Bereich Betriebsgebiet Firma Röfix wurden gestartet
Die Bauarbeiten im Bereich Betriebsgebiet Firma Röfix wurden gestartet ©Christof Egle
Erhöhung der Sicherheit für umliegende Siedlungsgebiete als Ziel.

Zwischenwasser/Sulz. Eigentlich war der Baubeginn für das Projekt zur Erhöhung der Hochwassersicherheit im Frödischbach bereits für den Sommer geplant, dieser verzögerte sich aber um einige Wochen, nun erfolgte aber der Startschuss für die umfangreichen Bauarbeiten. Seitens der Wildbach – und Lawinenverbauung wird in den kommenden vier Jahren – jeweils in der Niedrigwasserphase – das langfristig seit 2015 geplante Projekt umgesetzt. Das eindeutige und klare Ziel ist dabei die Erhöhung der Hochwassersicherheit der Siedlungsgebiete der Anliegergemeinden Muntlix, Sulz und Röthis. Konkret geht es dabei um die Absicherung der Frödisch bei einem 150-jährigen Hochwasserereignis. Gestartet wurde im Bereich des Firmengeländes der Firma Röfix. Dort wird das Bachbett ausgebaggert und ein Geschieberückhaltebecken geschaffen. Ergänzt wird dies durch eine Wildholzrechen für den Mühlbach, der etwas weiter unten in die Frödisch mündet. Gestein und Gehölz sollen so im Katastrophenfall aufgehalten werden und nicht die flussabwärts stehenden zahlreichen Gebäude gefährden. Die zweite Hauptbaustelle ergibt sich dann im Bereich der Engelbrücke, welche die Gemeinden Zwischenwasser und Sulz miteinander verbindet. Bei den letzten Hochwässern 1999 und 2005 stellte die Brücke eine gefährliche Engstelle dar, mittels Abgrabungen soll diese nun entschärft und der Wasserabfluss optimiert werden.

Das Gesamtprojekt ist mit einer Summe von 3,6 Millionen Euro budgetiert, wovon der Bund mit rund 54 Prozent die Hauptlast tragen wird. Das Land Vorarlberg beteiligt sich mit knapp einem Viertel der Baukosten, die Gemeinden Sulz und Zwischenwasser mit 14 bzw. 7,5 Prozent, was in konkreten Zahlen rund 504.000 Euro bzw. 270.000 Euro sind. Auf die Gemeinde Röthis entfällt nur ein geringer Betrag. Trotz der hohen Kosten für die Gemeinden betonen die vorwiegend von den Verbesserungen profitierenden Gemeinden Sulz und Zwischenwasser die unbedingte Notwendigkeit der Baumaßnahmen, um auch für künftige Hochwässer gerüstet zu sein. Ein entsprechende Naturkatastrophe würde deutlich teurer zu Buche schlagen. CEG

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