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Stanley setzte mit Penaltytor den EHC schachmatt

©Luggi Knobel
Nichts für schwache Nerven war das erste Derby der Saison zwischen den beiden Erzrivalen aus Lustenau und Feldkirch.
Szenen Feldkirch vs Lustenau
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Härte im Derby VEU vs Lustenau
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Erst im Penalty Shoot –Out fiel die Entscheidung zugunsten der VEU Feldkirch, als sowohl Steven Birnstill als auch Dylan Stanley ihr Duell mit Swette für sich entschieden während Long und Hurtubise an Caffi scheiterten.  

Im ersten Abschnitt hatte die Heimmannschaft etwas mehr vom Spiel und Scharfschütze Robin Soudek traf zunächst nur die Stange, ehe er im ersten VEU Powerplay im Nachsetzten nach einem Schuss von Steven Birnstill erfolgreich war und die nicht unverdiente Führung erzielte. Kurz danach konnte der EHC zum ersten Mal das Spezialteam aufs Eis schicken als die Feldkircher mit einem Mann weniger agieren mussten. Die VEU Cracks hielten aber gut dagegen und wenn es brenzlig wurde, war da immer noch Alex Caffi, der seinen Kasten sauber hielt. So auch bei einem Alleingang von Chris D’Alvise zu Beginn des Spieles. Ein weiteres Powerplay der VEU wurde durch die Drittelsirene unterbrochen.

In Überzahl starteten die VEU Cracks in den zweiten Abschnitt, konnten aber zunächst nicht nachlegen. Im Gegenteil, fing man sich durch einen Konter der dritten Formation der Lustenauer den Ausgleich ein. Der EHC spielte nun druckvoller als noch im ersten Abschnitt und hatte Chancen auf den zweiten Treffer. Den erzielte aber dann die VEU im nächsten Powerplay. Diesmal durch Kapitän Dylan Stanley der im ersten Anlauf an Swette scheiterte, dann aber aus fast unmöglichem Winkel, mit einem Backhander vollstreckte. Das Spiel bekam nun noch mehr Pfeffer, weil der EHC die Schlagzahl erhöhte und ordentlich Druck machte. Als die Sticker dann ein Powerplay zugesprochen bekamen, war dies nur von kurzer Dauer weil Stanley von einem hohen Stock gestoppt wurde und Hurtubise dafür 4 Minuten aufgebrummt bekam. Während der EHC Spieler die Kühlbox aufsuchte musste Stanley vom Eis um verarztet zu werden. Die Überzahl konnten die Feldkircher nicht nutzen und so kam der EHC mehr und mehr auf. Gegen Ende des Drittels machte sich die Hartnäckigkeit der EHC Cracks im Forechecking bezahlt und so gelang Ex VEU Spieler Jordan Pfennich kurz vor Seitenwechsel der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Ausgleich.

Im dritten Drittel hatte der EHC in einem Überzahlspiel die Führung einige Male am Schläger. Aber ein Caffi in Hochform behielt die Übersicht und den Rest erledigten seine Vorderleute. Als sich Robin Soudek wenige Minuten vor der Schlusssirene den Weg Richtung Swette bahnte, konnte er nur noch regelwidrig gestoppt werden. Den folgenden Penalty konnte die Nummer 22 der VEU nicht verwandeln und so ging es in die Verlängerung.

Die fünfminütige Overtime blieb ebenfalls torlos. Wobei der EHC die letzten beiden Minuten der Nachspielzeit in 4:3 Überzahl agieren konnte. Wieder gelang es der VEU mit starkem Boxplay und geblockten Schüssen, auch diese brenzlige Phase zu überstehen.

Im Shootout kannten dann die Feldkirchlegionäre keine Gnade. Zunächst knallte Dylan Stanley bei seinem Penalty die Hartgummischeibe sicher ins rechte Kreuzeck. Für Lustenau trat Colin Long an und scheiterte an Caffi. Der Amerikaner im VEU Dress, Steven Birnstill machte es besser als sein Landsmann und bezwang Swette Backhand. Als dann der zweite EHC Schütze Mark Hurtubise ebenfalls scheiterte kannte der Jubel bei den VEU Anhängern keine Grenze.

Damit setzten sich die Feldkircher in der Tabelle des Grunddurchgangs zur österreichischen Meisterschaft mit 6 Punkten an die zweite Stelle und führen in der Gruppe West mit 6 Punkten, zwei Punkte vor dem EHC, der mit einem Spiel weniger an zweiter Stelle liegt. Somit wird die Entscheidung um den Gruppensieg wohl im letzten Grunddurchgangsmatch am 19.12. beim Rematch derErzrivalen fallen.

VEU Feldkirch – EHC Lustenau 3:2n.P. (1:0,1:2,0:0,0:0)

Feldkirch, Vorarlberghalle, 2612 Zuschauer, Donnerstag 07.11.2019

Torfolge: 1:0 Soudek (13 PP1), 1:1 Wallenta (22), 2:1 Stanley (26 PP1), 2:2 Pfennich (39), 3:2 Stanley (65 PS)

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