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Stadtrat gibt grünes Licht für Projekt "Bregenz Mitte"

Nach der gestrigen Sitzung im Stadtrat darf die Expertenrunde mit den Planungen für das Projekt "Bregenz Mitte" beginnen.
Nach der gestrigen Sitzung im Stadtrat darf die Expertenrunde mit den Planungen für das Projekt "Bregenz Mitte" beginnen. ©Hartinger
In der gestrigen Sitzung in Bregenz erhielt die Expertengruppe einstimmig den Auftrag für die Planung der von Bürgermeister Michael Ritsch anvisierten Vision rund um Seestadt, Seequartier und Bahnhof.
Expertenrunde für "Seestadt Mitte"

Der "Bürgermeister für alle" bedankte sich gestern für den Konsens, der seinen bereits im Wahlkampf kolportierten Plänen für das Projekt "Bregenz Mitte" Planungsspielraum eröffnet. "Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Bregenzer Volkspartei und den Bregenzer Grünen für ihre Unterstützung und Zustimmung bedanken - das ist in der Politik nicht immer selbstverständlich, zeigt aber eines umso deutlicher: Gemeinsam bringen wir für Bregenz einfach mehr weiter!", schrieb Ritsch auf seiner Facebook-Seite.

Kritik von den Bregenzer Neos

Die in Bregenz installierte Arbeitsgruppe von Michael Ritsch und die dazugehörigen Pläne für das Voranschreiten der Seestadt bzw. dem Seequartier hinterlassen bei Neos-Stadtvertreter Alexander Moosbrugger Verwunderung. „Grundsätzlich begrüßen wir den Schritt eine Arbeitsgruppe einzurichten. Natürlich kann man kritisieren, dass diese Arbeitsgruppe als bloße Männerveranstaltung durchgeführt wird. Gerade wenn ein Bürgermeister im Alleingang eine Arbeitsgruppe einrichtet, erwartet man sich bei einem Projekt dieser Größe ein sehr breit aufgestelltes Team“, erklärt Moosbrugger. Doch auch die generelle Vorgehensweise zum angeblichen Projekt-Neustart hinterlässt bei dem Neos-Mandatar einen schlechten Beigeschmack und viele offene Fragen. „Die Stadt muss ihre hoheitlichen Aufgaben wahrnehmen. Das hat der Bericht des Rechnungshofes vom Januar klar und unmissverständlich bemängelt. Aus unserer Sicht ist es wichtig, Vorgaben klar zu formulieren und die Leitplanken abzustecken. Es muss ein Masterplan verfolgt werden. Leider sucht man diesen Masterplan oder eine Referenz auf die ursprünglichen Masterpläne vergeblich. Wird die Straße nun unterflur geplant? Verschwindet die Bahn unter der Erde? Wird der Bereich jenseits der Gleise mitgedacht? Etliche Fragen, denen der Bürgermeister mit schwammigen Aussagen entgegentritt“, ärgert sich Moosbrugger.

(VOL.AT)

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