AA

Stadtpolizei: Bürgermeister verkennt Problematik

im Bilde Stadtrat Weiss
im Bilde Stadtrat Weiss
In einem kürzlichen Pressebericht nimmt Bürgermeister Katzenmayer Bezug auf die von SPÖ-Stadtrat Weiss geforderte personelle Nachbesetzung der Stadtpolizei Bludenz gemäß Dienstpostenplan.

Die wertvolle Arbeit der Stadtpolizei, die Katzenmayer würdigt, ist allseits unbestritten. Ebenso wird der finanzielle Einsatz der Stadt für die Ausstattung der Polizei anerkannt.

Mit keinem Wort geht der Bürgermeister als angeprochener Verantwortlicher aber auf die geforderten Nachbesetzung ein, die in Hinblick auf die wachsenden Kriminalität, sich häufender Vandalenakte, Einbruchserien, Autorennen etc. dringend geboten wäre. Die Stadt-ÖVP, unter Führung von Bürgermeister Katzenmayer, hat jedenfalls die Nachbesetzung abgelehnt und schon dadurch zu erkennen gegeben, dass ihr eine problemadäquate personelle Ausstattung des Sicherheitsapparates – insbesondere die Nachtstunden betreffend – nicht so wichtig erscheint, wie geringfügiges und undifferenziertes Schonen der Finanzen. Das einzige Argument des Bürgermeisters, es werde ja Geld für Autoerneuerung, Büro und dergleichen eingesetzt, ist nicht befriedigend. Denn: ausreichend Personal gehört eben auch zur grundlegenden Unterstützung der Stadtpolizei!

Wiewohl die geschilderte Forderung von Stadtrat Weiss von ÖVP-Seite negiert wird, hält ihm der Bürgermeister erschreckende Uninformiertheit vor, als ob Weiss ahnungslos bezüglich der Bemühungen um die Investition in technische Ausrüstung wäre. „Dies ist eine persönliche Verunglimpfung und ein untauglicher Versuch der Ablenkung und vom eigentlichen, für die Bevölkerung besorgniserregenden Thema. Beziehen sie bitte zur Sache Position, Herr Bürgermeister, und unterstellen sie nicht ein wahltaktisches Politikum!“, stellt Stadtrat Weiss klar.

Quelle: Günter Zoller

Bludenz

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • MeineGemeinde UGC
  • Stadtpolizei: Bürgermeister verkennt Problematik
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen