Stabilisierungsarbeiten für das Fraxner „Leck“

Die Arbeiten am "Leck" sind abgeschlossen
Die Arbeiten am "Leck" sind abgeschlossen ©Christof Egle
 Arbeiten nach Hangrutschung im vergangenen Sommer abgeschlossen
Hangsicherung in Fraxern

 

Fraxern. Im Juni 2020 ereignete sich im Bereich „Leck“ hinter der Bushaltestelle Oberdorfe mitten in der Nacht, hervorgerufen durch anhaltende Starkniederschläge, eine größere Hangrutschung, die auch die darunter liegende Dorfstraße mit Schlamm und Geröll verlegte. Zum Glück waren die beiden Bauhofmitarbeiter Robert und Christoph Summer gerade auf einer nächtlichen Inspektionsfahrt, um Bäche und Einläufe zu kontrollieren. Zufällig stieß auch noch Bürgermeister Steve Mayr, auf dem Heimweg nach absolvierter Landtagssitzung, zum Geschehen. Zusammen mit den örtlichen Erdbewegungsfirmen und der freiwilligen Feuerwehr konnte so schlimmeres verhindert werden und die Straße rasch wieder freigelegt werden.

Ein Lokalaugenschein am darauffolgenden Tag mit Landesgeologen Walter Bauer wurde das Gefahrenpotential im gesamten Einzugsgebiet „Leck“ inklusive des alten Dorfbaches versucht zu eruieren. Die erste schnelle Einschätzung wurde dann auch im nächsten Tag von Elmar Plankensteiner von der Wildbach – und Lawinenverbauung bestätigt. Eine Erneuerung der Ableitungen, inklusives des alten Dorfbachs im Bereich Mitteldorf/ Obere Morgengabe ist aus Sicherheitsgründen unumgänglich. Diese Maßnahmen wurden nun seitens der zuständigen Sektion Wildbach Vorarlberg, welche dem Landwirtschaftsministerium untergeordnet ist, mit Unterstützung des lokalen Bauhofs umgesetzt und der Hang entsprechend abgesichert. Neben neuen Leitungen erfolgten diese Arbeiten mittels neuer Randsteine, aber auch eine neue Begrünung und frisch gepflanzte Bäume, sollen dem Hang zu neuer Stabilität verhelfen. CEG

 

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