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St.Kilian muss sich noch etwas gedulden

Die Koblacher Pfarrkirche St.Kilian
Die Koblacher Pfarrkirche St.Kilian ©Christof Egle
Geplante Sanierung der Koblacher Pfarrkirche musste auf 2021 verschoben werden
Pfarrkirche St.Kilian Koblach

Koblach. Andächtig thront die Koblacher Kirche am Kummenberg oberhalb der Gemeinde. Die letzte Innenrenovierung des Gotteshauses geht zurück auf das Jahr 1965 – just im Jahr der Primiz von Bischof Erwin Kräutler. 2007/08 wurde die Außenfassade restauriert, in den letzten Jahren gab es zahlreiche Diskussionen und Überlegungen für nötige Instandhaltungsarbeiten im Innenbereich des Kirchenschiffs und nun liegen die Pläne an sich zur Umsetzung fix fertig auf dem Tisch. So soll optisch am markantesten der Altarraum angepasst werden. Dieser selbst soll kleiner und tiefer angelegt werden – gleichzeitig der Tabernakel an der Seitenwand angebracht werden – so erhofft man sich eine Verbesserung der verschiedenen liturgischen Formen. Restauriert werden ebenso die Stukkaturen, die kunstvollen Kreuzwegstationen und auch die prächtigen Deckenbilder sollen eine Auffrischung erfahren. Daneben geht es auch um die Erneuerung der Elektroinstallationen und im hinteren Teil der Kirche soll Platz geschafft werden. Dazu sollen die Beichtstühle aus den 60er Jahren entfernt werden, wozu zuerst aber geprüft werden muss, ob die historischen Beichtmöglichkeiten wieder reaktiviert werden können. Die Grobkosten beziffert Walter Ellensohn, Obmann des Pfarrkirchenrats, mit rund 600.000 Euro. Neben einem Teil angespartem Eigenkapital und diverser Förderung von Land, Gemeinde und Diözese, ist man aber auch auf Spenden angewiesen. Immerhin dafür gibt es nun ein Jahr mehr Zeit, um diese zu sammeln. Bedingt durch die Coronavirus Pandemie wurden die Restaurierungsarbeiten in Absprache mit dem Bauamt der Diözese auf das kommende Jahr verschoben. Ellensohn kann aber der Situation aber einen positiven Aspekt abgewinnen: „Wir werden nun die Planungen in aller Ruhe verfeinern und abschließen und dann im Jahr 2021 die Renovierung mit vollem Elan in Angriff nehmen.“ Immerhin: Die bereits begonnenen Arbeiten – unter anderem an der Friedhofsmauer – werden aber noch abgeschlossen. CEG

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