St. Gallen: Jede fünfte Prostituierte ist ansteckend

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Insgesamt 600 Prostituierte hat das Kantonsspital St. Gallen (KSSG) untersucht. Dabei kam heraus, dass jede Fünfte an einer sexuell übertragbaren Krankheit leidet, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Der “Tagesanzeiger” veröffentlichte am Sonntag erste Ergebnisse der noch unveröffentlichten Studie von Chefarzt Pietro Vernazza, der an der Klinik für Infektiologie im KSSG arbeitet. 120 der untersuchten Frauen leiden demnach an einer übertragbaren Geschlechtskrankheit, hätten aber weder Symptome noch Beschwerden. Am häufigsten wurden Tripper, Syphilis und Chlamydien festgestellt, HIV und Hepatitis kämen praktisch gar nicht vor.

Der Chefarzt warnt vor “einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit”, denn Männer würden die Krankheiten, von denen einige auch oral übertragbar wären, in ihre Familien tragen. Der Chefarzt schlägt vor, Prostituierte finanziell so zu unterstützen, dass sie sich selbst häufiger testen können.

(Red.)

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