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SSV VEG Dornbirn Schoren unterliegt Hypo NÖ

Der Sieg der Niederösterreicherinnen gegen den SSV VEG Dornbirn Schoren fiel mit 16:34 relativ deutlich aus, vielleicht etwas zu hoch, doch nach dem anstrengenden Spiel vom Vortag gegen Tulln waren die Akkus der Dornbirnerinnen beinahe leer.

In den letzten 20 Minuten konnten die SSV-Damen keinen Treffer mehr aus dem Spiel erzielen. Lediglich vier verwandelte Siebenmeter (von insgesamt fünf) durch Johanna Rauch hielten die Niederlage mit -18 Toren einigermaßen in Grenzen.

Als es nach knapp sieben Minuten noch 1:1 stand, konnten die 300 Zuschauer die überlegene Spielstärke von Hypo NÖ1 erst erahnen. Als es nach weiteren sieben Minuten 1:8 stand, war ein klarer Sieg der Niederösterreicherinnen unausweichlich. Bemerkenswert, dass in dieser „Sturm und Drangphase“ der Gäste Stefanie Lunardon zwei herrliche Treffer vom Flügel erzielen konnte, und das trotz Unterzahlspiel. Nach knapp zwanzig Minuten verkürzte Ildiko Solyom den Rückstand auf erträgliche 6:11. Doch abermals überrollten die Hypospielerinnen den SSV-Abwehrblock mit blitzschnellen Aktionen und vergrößerten den Vorsprung bis zur Pause auf +10 (8:18).

Statt des erhofften Aufbäumens des SSV nach Seitenwechsel, legte die Matuschkowitz-Truppe noch eins drauf (sprich: 4 Tore) und führte nach 37 Minuten klar mit 8:22. Vera Müller läutete mit dem 9. Treffer für den SSV zum Gegenschlag. Als nach dem 9:23 Michi Lindner (Siebenmetertor), Nadine Urban und Ildiko Solyom mit drei Treffern in Serie zum 12:23 verkürzten, sah es für den Moment aus, als könnten die Gastgeberinnen nochmals einigermaßen mithalten. Doch leider war Ildikos Treffer in der 40. Minute gleichzeitig das letzte Tor einer SSV-Spielerin aus dem laufenden Spiel. Hypo NÖ1 zauberte nochmals munter drauf los, erzielte bis zur Schlusssirene elf weitere Treffer und mit den bereits oben erwähnten vier Rauch-Siebenmetern hieß es am Ende 16:34 für die Gäste.

So klar die Niederlage gegen die Niederösterreicherinnen letztendlich auch ausfiel, so klar zeigten sich anschließend die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Hypo NÖ und dem SSV VEG Dornbirn Schoren. Beide Teams stellten sich nach dem Schlusspfiff zum gemeinsamen Foto auf und leisteten so einmal mehr einen wichtigen Beitrag zum Fairplay und zum gegenseitigen Respekt.

Trainer Stefan Zumtobel zum Spiel: „Das Ergebnis ist o.k., damit kann ich leben. Am Ende fehlte meinen Mädchen die Kraft. Die Topqualität vom Vortagspiel gegen Tulln konnte nicht wiederholt werden, dafür war der Kräfteverschleiß zu groß und die Regeneration zu kurz.
Trotzdem, der Kampf und der Einsatzwille haben gestimmt, die Eins-zu-eins-Überlegenheit der Hypospielerinnen müssen wir zur Kenntnis nehmen. Resümee des gesamten Wochenendes: Wir haben zwei tolle Spiele gesehen mit Kampf und Moral, auf der sich aufbauen lässt.“

Am kommenden Freitag spielt der SSV VEG Dornbirn Schoren ein Trainingsspiel gegen Uster, um den Spielrhythmus zu bewahren. Die nächsten WHA-Spiele finden in 14 Tagen statt, wenn es auswärts gegen Atzgersdorf (2. Oktober) und einen Tag später erneut gegen Hypo NÖ1 (3. Oktober) geht.

Für den SSV:
Onderkova Katarina (1.- 30.), Peter Cathrin (31. – 60.), Rauch Johanna (6/5), Solyom Ildiko (4), Lunardon Stefanie (2), Lindner Michaela (2/1), Müller Vera (1), Urban Nadine (1), Schelling Pia, Waibel Vanessa, Franz Nadine, Willi Anika, Kurjakovic Anita, Krasic Katarina;

2-Minuten: 1
Nadine Franz;

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