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SSV-Damen auswärts in Athen

Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des EHF Challenge Cup Rückspiels zwischen O.F.N. Ionias und dem SSV "VEG" Dornbirn Schoren. Das Hinspiel verlor der SSV knapp mit 21:22.

Nach der unglücklichen 21:22 Heimniederlage am vergangenen Samstag in der Messehalle wollen sich die Damen des SSV in der griechischen Hauptstadt rehabilitieren. O.F.N. Ionias war alles andere als eine “Übermannschaft” und bis zur 58. Minute sah es ja auch nach einem Sieg für das Schorenteam aus, wenn nicht …

Und genau deshalb ist die Reise nach Athen nicht etwa ein Vereinsausflug. Ganz im Gegenteil: Das Schorenteam will in Athen das Rückspiel gewinnen. Ein Sieg (mit mindestens 23 erzielten Toren) wäre auch gleichzeitig der Aufstieg ins Achtelfinale des Challenge Cups. Eine Chance, die nicht so schnell wiederkommt, und die der SSV deshalb beim Schopf packen möchte. Die Vorbereitungen für diesen „Saisonhöhepunkt“ sind voll im Gange. Alle Spielerinnen sind hochmotiviert und wollen die Schmach vom Hinspiel vergessen machen.

Für eine Spielerin steht diese Partie unter einem ganz besonderen Stern: Christina Reis streift letztmalig das Dress des SSV “VEG” Dornbirn Schoren über. In ihrem Abschiedsspiel möchte sich die 22-jährige Dornbirnerin auf dem linken Flügel nochmals ganz besonders ins Zeug legen.

Christina Reis …
… seit ihrem 7. Lebensjahr spielt sie Handball beim SSV – tritt von der internationalen wie nationalen Handballbühne ab. „Schweren Herzen“, wie sie sagt, “aber berufliche Ausbildung und Leistungssport lassen sich nicht mehr unter einen Hut bringen.” Christina zieht nach Innsbruck um und absolviert dort ein mehrmonatiges Praktikum als Physiotherapeutin.

Christina, gibt es eine Rückkehr nach dem Praktikum zum Handballsport?
Christina: Momentan steht meine berufliche Ausbildung im Vordergrund. Das Praktikum dauert bis Anfang März kommenden Jahres. Wie es dann weitergeht, weiß ich derzeit noch nicht. Es ist aber durchaus möglich.

Wenn Du auf 15 Jahre aktive Handballzeit zurückblickst, was waren Deine schönsten Momente?
“Da fällt mir die Saison 2000/01 ein, in der ich ein Jahr lang bei Hypo Niederösterreich spielen durfte. Aber auch die Einberufung ins Junioren-Nationalteam und die Qualifikation für die Junioren-EM in Tschechien waren für mich absolute Höhepunkte. Und eines möchte ich nicht unerwähnt lassen – die vielen Jahre, die ich einfach zusammen mit meinen Mannschaftskameradinnen erleben durfte.

Vielen Dank Christina und Alles Gute für die Zukunft.
Christina wird der Mannschaft fehlen. Obwohl erst 22 Jahre alt, zählte sie zu den erfahrensten und zuverlässigsten Spielerinnen des SSV. In der laufenden Saison hat sie in den bisherigen sieben Meisterschaftsspielen 27 Tore erzielt. Letzte Saison war sie mit 70 Toren hinter Ariane Maier und Beate Scheffknecht drittbeste Torschützin des SSV. Auch im Training zählte die zierliche Athletin stets zu den fleißigsten und eifrigsten Handballerinnen und war damit auch stets Vorbild für viele ihrer Mitspielerinnen.

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