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s'Radiomuseum im Goaszipfl

Der ambitionierte Amateurfunker Karlheinz Mallinger ist stolzer Besitzer der Radiosammlung und zudem technischer Mitarbeiter in der Vorarlberger Museumswelt in Frastanz
Der ambitionierte Amateurfunker Karlheinz Mallinger ist stolzer Besitzer der Radiosammlung und zudem technischer Mitarbeiter in der Vorarlberger Museumswelt in Frastanz ©Helmt Köck
Fotos vom Radiomuseum

Feldkirch. Das Radiomuseum befindet sich in der Altstadt von Feldkirch direkt unter der Schattenburg und ist mit seinen 20 m² wohl das kleinste Museum in Vorarlberg. Beim Termin “Lange Nacht der Museen” fand es regen Zuspruch.

Der ambitionierte Amateurfunker und pensionierte Techniker Karlheinz Mallinger hat 2002 dieses Museum gestartet. Anfänglich hat er Geräte auf Flohmärkten gesammelt und versucht diese zu reparieren, heute kommen immer wieder Leute zu ihm und vermachen ihre alten Schätze dem Museum.

Der Museumsbesucher wird in die Nostalgiewelt der Funk- und Radiotechnik seit ihren Anfängen in den 20er Jahren verführt. Präsentiert werden über 90 Objekte, vom Detektor bis zum komfortablen Musikschrank, Taschenradios, Schellackplattenspieler, Drahtton-Bandgeräte, Fernsehgeräte, Messgeräte aus der Radiowerkstatt und ein Katastrophensender, welcher in der Nachkriegszeit in abgelegenen Gemeinden für Notfälle stand. Auch Horchempfänger von Schiffen gibt es zu sehen. Amateurfunkgeräte aus dem Fundus des Funkamateur-Club Vorarlberg, mit welchen der Besucher die Stimme im Äther ins Museum holen kann sind zu ebenso zu betrachten.

Wer den Termin bei “Lange Nacht der Museen” verpasst hat, kann die Privatsammlung im Goaszipfler Radiomuseum jeden 1. Donnerstag im Monat von 11 – 16 Uhr (oder nach Vereinbarung kostenlos besichtigen.

Gemeindereporter Helmut Köck

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