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Sprunghafter Anstieg mit 133 CoV-Neuinfektionen

Sprunghafter Anstieg am Mittwoch
Sprunghafter Anstieg am Mittwoch ©Unsplash-VOL.AT
Am Mittwoch wurde ein Zuwachs von weit über hundert Fällen (133) in Österreich vermeldet. Das sind mehr Neuinfektionen, als am Montag und Dienstag zusammen.

Mit 133 Neuinfektionen ist am Mittwoch wieder ein Zuwachs von mehr als hundert Fällen in Österreich vermeldet worden, nachdem am Montag 51 und am Dienstag 73 publiziert wurden.

Mit heutigem Stand (9.30 Uhr) sind österreichweit 710 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben. Derzeit befinden sich 96 Personen im Spital und davon zehn der Erkrankten auf Intensivstationen.

Bisher gab es in Österreich 19.154 positive Testergebnisse, gab das Innenministerium am Mittwoch bekannt. 710 Personen sind verstorben, eine mehr als am Dienstag, und 17.175 genesen.

Anschober zu neuen CoV-Maßnahmen

Hauptstadt mit den meisten Neuinfektionen

Bei den Neuinfektionen seit der letzten Meldung nach Bundesländern ist Wien mit 46 an erster Stelle, 30 Fälle werden aus Oberösterreich vermeldet, 25 aus Niederösterreich und 20 aus der Steiermark.

Die restlichen zwölf Fälle wurden im Burgenland (fünf), Tirol (vier), Salzburg (zwei) und Kärnten (einer) verzeichnet.

Keine weitere Infektion gab es in Vorarlberg.

Israel steuert auf weiteren Corona-Lockdown zu

Nach einem starken Anstieg der Corona-Infektionen hält Israels Gesundheitsminister einen weiteren Lockdown in dem Land für kaum noch vermeidbar. Er hoffe, dass die zuletzt ergriffenen Maßnahmen wie die Begrenzung der Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen zu niedrigeren Infektionszahlen führten, sagte Juli Edelstein am Mittwoch dem Nachrichtenportal "ynet".

Wenn dies so komme, dann könne eine Lockdown-Entscheidung verschoben werden. "Wir müssen drei bis vier Tage abwarten, um zu schauen, aber es würde einem Wunder gleichkommen." Einem früheren "ynet"-Bericht zufolge hat Edelstein eine rote Linie bei 2.000 Neuinfektionen pro Tag gezogen.

Der Minister wies zugleich Kritik zurück, dass die Regierung keine vorbereitenden Maßnahmen ergriffen habe, um einer zweiten Corona-Welle zu begegnen. Auch die Vorhaltung, ein weiterer Lockdown sei ein Eingeständnis von Behördenversagen, wollte er nicht gelten lassen. Ein Lockdown sei eine Maßnahme, die ergriffen werden müsse, um die Zahl der täglichen Neuinfektionen zu senken, sagte Edelstein.

Israel war es zu Beginn der Pandemie unter anderem mit einem raschen Lockdown gelungen, die Infektionszahlen niedrig zu halten. Nach Lockerungen schnellten die Zahlen jedoch in die Höhe. Am Montag wurde mit 1.718 Fällen ein Rekordwert an täglichen Neuinfektionen erreicht, für Dienstag wies das Ministerium nach Zahlen vom Mittwochmorgen 1.335 Neuinfektionen aus.

(APA)

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