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Spritpreise gehen durch die Decke: Das kostet eine Tankfüllung

Die Preise für Diesel und Super haben im Februar erneut zugelegt. Wo man jetzt in Vorarlberg noch günstig tanken kann.
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Hohe Spritpreise: Umfrage

Bei den Spritpreisen hat es nun der Superbenzin dem Diesel gleichgetan: Mit einem Tagesdurchschnittspreis von 1,567 Euro je Liter wurde der Tageshöchstpreis aus dem Jahr 2012 überschritten. Der Preis je Liter Diesel lag am Mittwoch im Schnitt bei 1,561 Euro, berichtet der ÖAMTC.

In Vorarlberg sind die Treibstoffpreise sogar noch etwas höher. Für einen Liter Treibstoff müssen derzeit rund 1,65 Euro bezahlt werden. Eine Tankfüllung bei einem Auto mit einem 60-Liter-Tank kostet dementsprechend rund 100 Euro.

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Wobei es weiterhin erhebliche Preisunterschiede gibt. "Steuert man aktuell nicht die teuersten, sondern die günstigen Tankstellen an, kann man bei einer Tankfüllung Diesel bzw. Super bis zu 25 Euro sparen", rechnet der ÖAMTC vor.

Die Tipps vom ÖAMTC:

  • Zu Wochenanfang tanken – zum Wochenende hin wird es tendenziell teurer. Am günstigsten ist es meist am Sonntag bzw. am Montagvormittag.
  • Knapp vor Mittag tanken – Preiserhöhungen sind nur einmal täglich (um 12 Uhr) erlaubt. Preissenkungen sind jedoch jederzeit möglich.
  • Teure Tankstellen, wie beispielsweise Autobahntankstellen, meiden. Dadurch sind bei einer 50-Liter-Tankfüllung aktuell bis zu 28 Euro Ersparnis möglich. Selbst wenn man eine Tankstelle mit durchschnittlichen Preisen anfährt, bleibt das Sparpotenzial mit rund 18 Euro hoch.
  • In der eigenen Umgebung oder entlang seiner Wege unbedingt Preise vergleichen

Spritsparend fahren

Wer nach dem Motto "Gleiten statt hetzen" unterwegs ist, schont nicht nur die Geldbörse, sondern auch die Umwelt und kommt sicherer ans Ziel. Deswegen gilt:

  • Nach dem Motorstart sofort losfahren.
  • Vorausschauend und möglichst konstant fahren: "Wer genügend Abstand hält, ist nicht nur sicherer unterwegs und kann Geschwindigkeitsunterschiede eleganter ausgleichen, sondern spart damit auch Sprit", sagt Expertin Junick.
  • Im höchstmöglichen Gang fahren und überflüssige Schaltvorgänge vermeiden: Das Fahren mit hoher Motordrehzahl hebt den Spritverbrauch, deshalb sollte die Motordrehzahl während der Fahrt möglichst unter 2.000 Umdrehungen pro Minute bleiben.
  • Beschleunigen nur, solange es erforderlich ist.
  • Rollphasen und Motorbremswirkung nutzen: Die Motorbremse hat den Vorteil, dass man bergab und in Rollphasen gleichzeitig bremsschonend und spritsparend fährt. Sie sollte daher bei jeder Gelegenheit genutzt werden, z. B. auch beim Annähern an eine rote Ampel.
  • Reifendruck kontrollieren: Zu geringer Druck lässt den Reifen schneller verschleißen und sorgt für einen höheren Spritverbrauch.
  • Im Stand den Motor abschalten: Ein Laufen am Stand verbraucht sinnlos Kraftstoff und belastet die Umwelt.
  • Aufbau und Gewicht vermeiden: Dachboxen sollten möglichst schnell wieder abmontiert und nicht benötigte Dinge ausgeladen werden. Denn erhöhter Luftwiderstand und mehr Gewicht erhöhen den Spritverbrauch.
  • Klimaanlagen, Standheizung und andere Spritverbraucher nur wenn nötig einschalten.
  • Regelmäßig das Auto auf den technisch einwandfreien Zustand überprüfen: Ein verschmutzter Luftfilter, alte Zündkerzen oder eine fehlerhafte Elektrik reduzieren die Motorleistung und treiben den Verbrauch gewaltig in die Höhe.

Die ÖAMTC Fahrtechnik bietet Trainings für energieeffizientes und wirtschaftliches Fahren an - mehr Infos unter: www.oeamtc.at/fahrtechnik.

(APA)

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