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Sportschütze Mathis peilt Finaleinzug an

Mathis in Spezialdisziplin mit Final-Hoffnungen
Mathis in Spezialdisziplin mit Final-Hoffnungen ©VOL.AT/Steurer
Mit Thomas Mathis greift am Freitag im Kleinkaliber-Liegend-Wettkampf auch der vierte österreichische Sportschütze ins Olympia-Geschehen ein. Allrounder Alexander Schmirl bekommt auf der Anlage in Deodoro nach Platz 15 im Luftgewehr seine zweite Chance. Aussichtsreicher ist aber der Vorarlberger Thomas Mathis.
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Der Vorarlberger erhofft sich in seiner Spezialdisziplin den Einzug in das Finale der besten acht der Qualifikation (Freitag, ab 14 Uhr). “Dafür muss alles zusammenpassen. Ich glaube aber, dass eine Finalplatzierung durchaus möglich ist. Das ist realistisch”, bekräftigte der 26-Jährige seine Ambitionen.

Im Weltcup war der Weltranglisten-21. heuer in München als Neunter nur knapp daran gescheitert. 2013 ist er in Bayern schon einmal Zweiter gewesen. “Ich habe schon oft in den Top 20 mitgemischt, aber Medaillenplatzierung hat es leider nur diese eine gegeben bisher. Aber wer weiß, was noch kommt”, meinte Mathis.

Langjähriger Schützling von Waibel

Der Hohenemser ist ein langjähriger Schützling von Wolfram Waibel, der das österreichische Team auch in Rio betreut. Der zweifache Medaillengewinner von 1996 wohnt nur wenige hundert Meter von Mathis entfernt. Waibel sei immer sein Idol und wichtiger Ansprechpartner gewesen. “Er war auf jeden Fall das ganz große Vorbild und von Anfang an immer voll dabei. Als ich 2000 angefangen habe, da war er noch selber aktiv, er hat mich überall hin mitgenommen”, erzählte Mathis. Von 2005 bis 2012, als Waibel Nationaltrainer in der Schweiz war, sei die Zusammenarbeit aber schwieriger gewesen.

waibelmathis
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Mittlerweile ist Waibel aber im Leistungszentrum Vorarlberg tätig. Durch dessen reichen Erfahrungsschatz und das Einfühlungsvermögen könne er auf einen Mentaltrainer verzichten. “Ich mache viel im Gespräch mit Wolfram. Es ist für mich am leichtesten, wenn ich mit jemanden sprechen kann, der direkt vom Fach ist, zu dem ich vollstes Vertrauen habe, der das selber auch alles durchlebt hat.”

Seine erste Olympia-Erfahrung muss er nun aber selbst machen “Es war immer ein Kindheitstraum, ich habe schon als junger Bub nur von Olympia gesprochen. Es überwiegt die Vorfreude, aber auch die Neugierde, was auf einen zukommt”, meinte Mathis. Er sei schon gespannt, wie das Debüt ablaufen werde. “Ob es einen belastet, das sieht man dann, das kann man jetzt noch gar nicht beurteilen.”

Schmirl sieht sich als Außenseiter

Allrounder Schmirl, der in Rio auch noch im Dreistellungsmatch antritt, rechnet sich im Liegend-Bewerb mit 60 Qualifikationsschüssen nicht so viel aus wie sein Teamkollege. “Im Liegend bin ich nicht auf seinem so konstanten Weltklasseniveau. Im 3 x 40 bin ich stabiler”, meinte der Niederösterreicher.

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