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Sportmediziner: Bei Muskelkater ist Dehnen tabu

Wer einen Muskelkater hat, sollte besser auf Dehn-Einheiten verzichten. (Symbolbild)
Wer einen Muskelkater hat, sollte besser auf Dehn-Einheiten verzichten. (Symbolbild) ©Canva
Nach langen Schreibtischtagen oder der Laufrunde: Dehnen ist oft eine echte Wohltat. In einem Fall sollte man die Stretching-Einheit aber ausfallen lassen.

Wer einen Muskelkater hat, sollte besser auf Dehn-Einheiten der betroffenen Körperpartien verzichten. Diesen Rat gibt der Sportmediziner Prof. Rüdiger Reer in der Zeitschrift „Apotheken Umschau“.

Denn Muskelkater bedeutet, dass der Körper gerade kleine Verletzungen der Muskelfasern repariert. „Wenn ich dann noch eine intensive Dehnung daraufsetze, vergrößere ich die Schädigung der Muskeln“, erklärt Reer, der an der Universität in Hamburg tätig ist.

Man sollte beim Dehnen generell vorsichtig sein und die Übungen nicht zu schnel und zu ruckartig durchführen. Empfindet man dabei Schmerzen, ist das ein Zeichen dafür, dass man zu intensiv in die Dehnung gegangen ist.

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