Sportliche Ernährung

Generell gilt ballaststoffreiche Ernährung als gute Alternative.
Generell gilt ballaststoffreiche Ernährung als gute Alternative. ©stock.adobe.com
Auf dem Gebiet der Sporternährung wird momentan sehr viel geforscht. Der Handel mit speziellen Lebensmitteln für Sportler - wie Getränke, Shakes, Riegel, Gels und mehr - kommt dabei einem Milliardengeschäft gleich.

Die Gründe der Industrie für die Anwendung dieser speziellen Angebote sind meist Leistungssteigerung, ein Energiekick und ein beschleunigter Muskelaufbau.

Der Nutzen bleibt fraglich

Wissenschaftler sind sich dabei über die genauen Wirkungen der Sportlerlebensmittel noch uneinig, doch in den meisten Fällen erbringen sie keinen Zusatznutzen. Manche Produkte bringen sogar Nachteile mit sich. So weisen Sportriegel oft große Fettmengen auf, und Sportdrinks können aufgrund der hohen Zucker- bzw. Fruktosemengen sogar Magenkrämpfe und Durchfall auslösen. Auch bei den angeblich leistungssteigernden Stoffen wie beispielsweise Carnitin, Kreatin und Taurin fehlt der wissenschaftliche Beweis für deren Wirkung beim Anwender.

Besser abwechslungsreich

Die Ansprüche an die Ernährung bei ambitionierten Sportlern sind dabei sehr unterschiedlich und hängen von der jeweiligen Sportart ab. Starre Ernährungspläne, spezielle Drinks und Präparate sind jedoch nicht notwendig und es kann ohne Angst vor Leistungseinbußen darauf verzichtet werden. Vielmehr sollen sportlich Aktive sich an einer abwechslungsreichen, universellen Basis­ernährung orientieren, welche je nach Leistungsintensität adaptiert wird.

Generell ist beim Sporttreiben auf eine ballaststoffreiche Ernährung zu achten. Als gute Sportsnacks eignen sich Trockenfrüchte, aber auch Fruchtschnitten, welche Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Um den Flüssigkeitsbedarf effektiv zu decken, sind Leitungswasser, gespritzte Säfte im Verhältnis von 1:3 sowie ungesüßter Kräuter- und Früchtetee ideal. Dabei sollten täglich mindestens 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit getrunken werden, um beim Sporteln den Körper ausreichend mit Wasser zu versorgen.

Mehr Informationen gibt es unter www.aks.or.at

 

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