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Sportgymnasium Dornbirn: Widerstand gegen Clusterschule aus Politik

Vonseiten des Landes ist scheinbar niemand für eine Cluster-Schule.
Vonseiten des Landes ist scheinbar niemand für eine Cluster-Schule. ©VOL.AT/Rauch/Stiplovsek
Während die Bildungslandesrätin auf die laufenden Erhebungen und das Mitspracherecht der Lehrer verweist, hagelt es von der Landesopposition Kritik.
Eltern kämpfen für Sportgymnasium

Seit Jahrzehnten haust das Sportgymnasium in einem Provisorium auf dem Gelände der Messe Dornbirn. Seit Herbst wird der langgewünscht Neubau von der Bundespolitik an neue Überlegungen geknüpft: Der Zusammenlegung mit dem überbelegten BORG Schoren als Clusterschule. Bildungslandesrätin Schöbi-Fink versteht, dass nicht jeder mit allen Überlegungen zufrieden ist. Man wolle den hohen Standard des Sportgymnasiums erhalten, ist aber für einen pragmatischen Zugang zu den Überlegungen. Als letzter Rettungsanker gelten die Lehrer, schließlich verlangt eine Clusterschule die Zustimmung des Lehrkörpers beider Schulen. Nach derzeitigen Wissenstand wäre diese zumindest vom Sportgymnasium eher fragwürdig.

Widerstand der Opposition

Gegen die Pläne des türkis-schwarzen Bildungsministeriums und der Bildungsdirektion des Landes kommt auch aus der Landespolitik Widerstand. Christoph Bitschi fordert die Landesregierung zum Handeln auf: “Die vielen hervorragenden Sporttalente in Vorarlberg brauchen eine gut funktionierende und langfristig abgesicherte Unterstützung. Nur so kann das Ziel der Landesregierung, beste Voraussetzungen für das Sportland Vorarlberg zu schaffen, auch verwirklicht werden.” Es brauche ausreichend Möglichkeiten für Spitzen- wie Breitensport und dafür auch die notwendige Infrastruktur.

Auch SPÖ stellt sich hinter Lehrer

“Die Raumnot im Gymnasium ist seit vielen Jahren eine echte Belastung für alle Beteiligten. Es ist unverständlich, dass man Jahr um Jahr verstreichen lässt, ohne die versprochene Lösung endlich umzusetzen: Die Aufstockung der Schule am bestehenden Standort”, stellt sich SPÖ-Nationalratsabgeordneter Reinhold Einwallner hinter die Elternvertreter. “Nach wie vor müssen Schüler und Lehrer die Unterrichtszeit in Containern verbringen. Das ist eine unerträgliche Situation. Man kann die Betroffenen hier doch nicht im Stich lassen und bereits zugesagte Maßnahmen einfach in einer Schublade verschwinden lassen”, fasst Michael Ritsch per gemeinsamer Aussendung nach. Die türkis-blaue Bundesregierung sei gefordert, endlich zu handeln und die langjährige Planung des neuen Schulstandortes umzusetzen.

NEOS fordern Land zu mehr Nachdruck auf

Die NEOS sprechen von Notständen und fordert die Landesregierung auf, stärker aufzutreten. “Trotz Raumnot, Containerklassen und vieler weiterer Mängel an Vorarlbergs Bildungseinrichtungen wird einfach nichts getan. Die Zeit der Ausreden muss vorbei sein,” erklärt Sabine Scheffknecht. Dies betreffe nicht nur die beiden genannten Oberstufengymnasien. Der Bund halte nicht, was er verspreche und das Land müsse rasch handeln. “Die Fälle werden immer absurder. Der Modernisierung und dem Um-, Aus- und Neubau vieler Einrichtungen steht der Unwille der handelnden Akteure im Weg. Offensichtlich gelingt es weder dem Bund noch dem Land, für anständige Verhältnisse zu sorgen. Auf große Worte, folgen erneut keine Taten”, ärgert sich Scheffknecht.

Auch Grüne kritisch

Doch auch vom Koalitionspartner im Ländle kommt Kritik, vor allem an der Situation am BORG Schoren. “Die Raumsituation am Gymnasium Schoren ist eine nicht hinnehmbare, unendliche Geschichte. Ich selbst habe 2002 am Schoren maturiert und schon da im Winter in kalten Containern lernen müssen“ so der Grüne Bildungssprecher Daniel Zadra. “Ich unterstütze die Forderungen des Elternvereins die Situation am Standort rasch zu verbessern. Ein Zubau ist aus meiner Sicht unumgänglich. Hier muss Bildungsminister Faßmann und Landesrätin Barbara Schöbi-Fink endlich an einem Strang ziehen. Schülerinnen und Schülern und PädagogInnen brauchen gute Lernumgebungen und dürfen nicht im Regen stehengelassen werden.”

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