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Sport und Politik trennen

Der Österreichische Radsport-Verband wird den Ausschluss seines Unter 23-Teams von einem Weltcuprennen im wallonischen Teil Belgiens nicht kommentarlos hinnehmen. [23.2.2000]

Der ÖRV informierte am Mittwoch den Weltverband (UCI) und den belgischen Verband über die aus politischen Gründen erfolgte Ausladung. Die Veranstalter in Tournai, deren Rennen im offiziellen UCI-Kalender aufscheint, verstießen mit ihrer Entscheidung jedenfalls gegen die Statuten des Weltverbandes. Im Artikel drei heißt es u.a., dass die UCI das “Prinzip der Gleichheit aller Mitglieder und Sportler, ohne Diskriminierung aus politischen, religiösen und rassischen Gründen” respektiere.

Bei der UCI und dem belgischen Verband in Brüssel wollte man vor Vorliegen der Unterlagen keine offizielle Stellungnahme abgeben. “Vielleicht können sich die zwei Landesverbände einigen, dann brauchen wir nicht einzugreifen”, erklärte Frederic Re im UCI-Büro in Lausanne gegenüber der APA.

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation hat am Mittwoch in einer Aussendung die Boykottmaßnahmen gegen österreichische Sportler verurteilt. “Diese Maßnahmen treffen grundsätzlich den falschen Adressatenkreis”, erklärte BSO-Präsident Franz Löschnak.

Der Veranstalter des Unter 23-Rennens “Triptyque des Monts et Chateaux” hatte dem ÖRV mitgeteilt, dass dessen Team nicht berücksichtigt worden sei. Man wolle trotz der Trennung von Politik und Sport mit dieser symbolischen Geste (der Ausladung, Anm.) die Aufmerksamkeit des österreichischen Volkes auf die ernste Situation lenken.

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