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Sport macht schlau und selbstsicher

Heilpraktikerin Daniela Belz erklärte Zusammenhänge von Sport und guten Schulnoten.
Heilpraktikerin Daniela Belz erklärte Zusammenhänge von Sport und guten Schulnoten. ©ZEN Taekwon-Do Center
Heilpraktikerin präsentierte Forschungen: Sport führt zu besseren Schulnoten 
Spannender Vortrag "Warum Sport schlau macht" im ZEN Taekwon-Do Center Feldkirch

FELDKIRCH Mit Daniela Belz referierte im ZEN Taekwon-Do Center eine anerkannte Heilpraktikerin und Referentin über Zusammenhänge von Sport und Hirnleistungen und bewies anhand zahlreicher Studien, dass zwischen regelmäßiger sportlicher Aktivität und verbesserten Hirnleistungen sowie Schulnoten ein direkter Zusammenhang besteht.

Klar belegte Studien

In den USA nahmen zum Beispiel 4500 Schüler an einem einjährigen Fitnessprogramm teil, dass zu deutlichen Verbesserungen in Mathematik und Sprachen geführt hat. In Schottland wurden 5000 Schüler zwischen dem elften und sechszehnten Lebensjahr hinsichtlich dem Umfang und der Intensität ihrer täglichen Bewegungszeit analysiert. Die Schulnoten verbesserten sich auch bei dieser Studie mit der steigernden Bewegung.

Medizinisch messbar

Die statistischen Zusammenhänge zwischen sportlicher Aktivität und guten Schulnoten wurden auch medizinisch erklärt. Bewegung lasse Gehirngewebe wachsen, wodurch neue Nervenzellen und Synapsen entstehen. Speziell die Hippocampus-Region wachse. Die Produktion von Endorphinen und Serotonin bei körperlicher Bewegung erleichtere es, Stresshormone zu neutralisieren und die Stimmung aufzuhellen. Zugleich hilft auch das Glückshormon Dopamin dabei, sich zu motivieren, anzustrengen und zu konzentrieren.

Körper & Geist trainieren

Sportarten, die geistige und körperliche Aktivität kombinieren, wie die Kampfkunst Taekwon-Do, haben laut Belz einen besonders positiven Einfluss auf die Hirnleistung. Die komplexen Bewegungsabläufe steigern die Synapsenaktivität sowie auch das für viele Denkaufgaben so wichtige Zusammenspiel der rechten und linken Gehirnhälfte. Gerade durch Übungen, in denen gezielt „über Kreuz gearbeitet“ wird, also z.B. rechter Arm, linkes Bein, wird das Gehirn dazu gezwungen, die Vernetzung zwischen den beiden Hälften zu stärken.

Laut Tim Krah, Schulleiter des ZEN Taekwon-Do Center Feldkirch, gilt: „Wer regelmäßig Sport treibt, fühlt sich besser und hat mehr Antrieb und Motivation. Dies ist wichtig, um den inneren ‚Schweinehund‘ zu überwinden. Dies ist bei Kindern fürs Lernen genauso wichtig, wie im Berufsalltag bei Erwachsenen.“

Daniela Belz, welche in einer Münchner Taekwon-Do Schule unterrichtet, bedankte sich für die Bereitstellung der Räumlichkeiten für den Vortrag und für die Aufmerksamkeit. Schulleiter Tim Krah bedankte sich für den hervorragend vorbereiteten Vortrag. HE

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