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SPÖ-Chef Staudinger in Stichwahl in Hard

Staudinger überholte Bürgermeisterin Mair.
Staudinger überholte Bürgermeisterin Mair. ©VOL.AT/Mayer
Vorarlbergs SPÖ-Landesparteivorsitzender Martin Staudinger (SPÖ) hat am Sonntag in seiner Heimatgemeinde Hard am Bodensee die Bürgermeister-Direktwahl überraschend für sich entschieden. Mit 35,40 Prozent Stimmenanteil lag er vor Amtsinhaberin Eva Maria Mair (ÖVP, 32,79 Prozent) und Eva Hammerer (Grüne, 19,27 Prozent). Damit kommt es zu einer Stichwahl zwischen Staudinger und Mair.
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Bregenz. Sollte Staudinger auch in zwei Wochen die Nase vorne haben, wird er seinen Vorsitz in der Landes-SPÖ zurücklegen. Das hat er im Vorfeld der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen erklärt. Am Sonntag zeigte er sich in einer ersten Reaktion überwältigt. Seine Erwartungen seien "mehrfach übertroffen worden", sagte er. Vier Listen seien angetreten, die Macht der ÖVP (2015: 46,70 Prozent) zu brechen, das sei gelungen. Für die Stichwahl zeigte sich Staudinger "sehr zuversichtlich", er werde seinen Wahlkampf wie bisher auch in den nächsten 14 Tagen fortführen.

Mair vom Ergebnis überrascht

Amtsinhaberin Mair - sie war im vergangenen Dezember dem überraschend zurückgetretenen Harald Köhlmeier (ÖVP) nachgefolgt - war hingegen vom Ergebnis überrascht. Sie stelle sich der Herausforderung, betonte sie und hoffe, "dass die Harder wertschätzen, was ich bisher gemacht habe". In Stimmen lag Staudinger in der Bürgermeister-Direktwahl (1.993) knapp vor Mair (1.846) und vor Hammerer (1.085). Die anderen drei Kandidaten waren weit abgeschlagen.

Auch in der Gemeindevertretungswahl sorgte Staudinger mit seiner Liste "Mitanand für Hard" für Furore. Er kam mit einem Stimmenanteil von 27,99 Prozent (SPÖ 2015: 7,72 Prozent) knapp an die ÖVP mit 30,17 Prozent (2015: 46,70 Prozent) heran. Auf den Plätzen folgten die Grünen (23,56 Prozent; 2015: 19,20), die "Harder Liste" (7,50 Prozent; 2015: 13,86), die FPÖ (6,15 Prozent; 10,20), die Migrantenpartei "Heimat aller Kulturen" mit 2,42 Prozent und die Liste "Wir Bürger für Hard" mit 2,22 Prozent.

Sechs Mandate verloren

Damit verlor die ÖVP gleich sechs ihrer bisher 17 Mandate, während die Staudinger-Liste als Quasi-SPÖ von zwei auf zehn Mandate zulegte. Für die Grünen resultierten acht Sitze (bisher sechs), für die "Harder Liste" und die FPÖ jeweils zwei (bisher fünf bzw. drei). Die Wahlbeteiligung lag bei 56,97 Prozent (2015: 56,05).

(APA)

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