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Splitter: Olympia für Oldboy Büchel "viel zu kompliziert"

Der Liechtensteiner Skirennfahrer Marco "Büx" Büchel beendet nach sechs Olympia-Teilnahmen am Saisonende seine Karriere.

“Außer ich trete 2014 in Sotschi im Skeleton an”, scherzte der 38-Jährige nach dem Super-G. “Sechsmal ist genug, zudem mochte ich Olympia nie”, überraschte der vierfache und auch älteste Sieger von Weltcuprennen sowie Riesentorlauf-Vizeweltmeister von 1999. “Ich liebe den Wettkampf, aber Olympia selbst ist für einen Athleten viel zu kompliziert”, so seine Erklärung.

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Der erste Podestplatz seiner Karriere war für Andrew Weibrecht gleichbedeutend mit Olympia-Bronze im Super-G. Bis dahin war der US-Amerikaner meist nur durch gute Zwischenzeiten und spektakulären Stürze aufgefallen. “Wir fahren in Nordamerika einfach besser. Das Wohnen, das Essen, alles taugt uns hier mehr”, sagte der abergläubische New Yorker aus Lake Placid, der stets den rechten Ski zuerst anschnallt.

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Wie die ebenfalls im letzten Moment für Vancouver nominierte Regina Mader konnte auch “Olympia-Baby” Nicole Schmidhofer über vieles bei ihren ersten Spielen nur staunen. “Die Security, die vielen Leute. Und beim Bus muss man pünktlich sein, das lernt man gleich einmal”, erzählte die Steirerin, die nicht mit ihrem Einsatz im Super-G gerechnet hatte. Die von vielen schweren Stürzen geprägte Abfahrt hatte sie sich an der Seite von Alpinchef Hans Pum angeschaut. “Ich war echt froh, dass ich nicht fahren musste.”

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Die drei Olympiasiege von Lindsey Vonn (Ski alpin), Shaun White (Halfpipe) und Shani Davis (Eisschnelllauf) waren in den USA ein Straßenfeger. 30,1 Millionen Zuschauer schalteten am Mittwoch Olympia ein und liefen damit dem sonstigen Quoten-Leader American Idol deutlich den Rang ab. “Nur” 18,4 Millionen verfolgten die beliebte Casting-Show. Auch US-Präsident Barack Obama befindet sich angesichts der Erfolge der US-amerikanischen Athleten in Vancouver im Olympia-Fieber. “Ich checke jede halbe Stunde mein Blackberry, um nichts zu verpassen”, sagte Obama.

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Lustig gemacht hat sich der kanadische Olympia-TV-Sender CTV über die skurrile und tränenreiche Entschuldigung von Golf-Superstar Tiger Woods. “Mach einfach eine Pressekonferenz und entschuldige dich für all deine Fehler, dann ist wieder alles okay”, rieten die Studio-Moderatoren einem Außenstellen-Reporter, nachdem sich dieser kurz verhaspelt hatte.

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Wegen delikaten Fotos verlässt US-Snowboarder Scott Lago früher als geplant die Olympischen Spiele. Im Internet waren Bilder aufgetaucht, die den Bronzemedaillen-Gewinner in der Halfpipe bei einer Party zeigen. Auf einem der Bilder kniet eine Frau vor dem 22-Jährigen und hält die Medaille zwischen den Zähnen dicht vor Lagos Intimbereich. Der Snowboarder lächelt dabei und hat sein Team-T-Shirt der US-Mannschaft hochgezogen. Lago entschuldigte sich beim Nationalen Olympischen Komitee der USA (USOC) sowie beim US-Ski- und Snowboard-Verband. Er trat freiwillig die Heimreise an. USOC hatte nach mehreren Vorfällen bei den Winterspielen in Turin die Athleten zu einem besseren Benehmen ermahnt. 2006 war Ski-Freestyler Jeret Peterson nach einer Schlägerei vorzeitig nach Hause geschickt worden.

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Die Verbrecher in Vancouver legen eine Olympia-Pause ein. Nach Statistiken der Polizei ist die Kriminalitätsrate in der Stadt seit Beginn der Spiele deutlich zurückgegangen. So wurden beispielsweise in der Woche vom 8. bis zum 14. Februar fast 50 Prozent weniger Diebstähle registriert als in der gleichen Zeitperiode 2009. Auch die Partys auf den Straßen hätten nicht zu größeren Auswüchsen geführt. “Nicht mehr als an einem Silvesterabend”, meinte die Polizei. Sie führt die Entwicklung hauptsächlich darauf zurück, dass das Großaufgebot an Sicherheitskräften abschreckt: “Man traut sich nicht so leicht, Dummheiten zu machen.”

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