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Spielwende im Finish

SW Bregenz hat am Samstag in der 32. Runde der österreichischen Fußball-T-Mobile Bundesliga den ersten Sieg nach fünf Liga-Partien gefeiert. | Tabelle

Die Vorarlberger verwandelten vor eigenem Publikum einen 1:2-Rückstand gegen Mattersburg in der Schlussphase noch in ein 3:2. Die 3.500 Zuschauer im Casino-Stadion sahen ein flottes Spiel, in dem die Gastgeber zwar Vorteile besaßen, die Mattersburger aber durch Konter immer gefährlich waren. So zum Beispiel in der 16. Minute, als Kaintz mit einem Idealpass Mörz bediente und der Blondschopf im Strafraum noch zwei Verteidiger aussteigen ließ, ehe er ins kurze Eck zur Führung und zum ersten Auswärtstor für die Burgenländer seit dem 1. November einschoss. Die Antwort der Vorarlberger ließ jedoch nur zwei Minuten auf sich warten: Hlinka wurde am Fünfer von der Mattersburger Abwehr vergessen und traf mühelos zum 1:1.

Die Freude der Hausherren währte nur zwei Minuten, denn aus einem sehenswerten Konter sorgte der nach seiner Sperre zurückgekehrte Kühbauer nach Schmidt-Stanglpass aus kurzer Distanz für das 2:1 für die Gregoritsch-Truppe. In der Folge waren die Bregenzer zwar feldüberlegen, brachten aber gegen den Aufsteiger den letzten Pass nicht zustande.

Die große Chance auf den Ausgleich vergab Bregenz in der 52. Minute. Nzuzi wurde von Hedl im Sechzehner zu Fall gebracht, der Mattersburg-Goalie blieb im dafür verhängten Elfer Sieger gegen Schepens, der den Nachschuss weit über das Tor knallte. Auch danach setzten beide Teams weiter auf Offensive, Mattersburg verpasste bei Chancen von Kühbauer (61.) und Köszegi (63.) die Vorentscheidung, die Bregenzer waren bei einem knappen Fehlschuss von Aslan (65.) dem Ausgleich nahe.

Als sich bereits ein Mattersburger Erfolg abzuzeichnen schien, gelang den Bregenzern die Wende. Zunächst erzielte Hlinka (79.) per Kopf das 2:2 nach einem Eckball von Schepens, in der 88. Minute sorgte Klausz nach herrlicher Vorarbeit von Nzuzi noch für den schmeichelhaften Sieg gegen die Burgenländer, die sich zumindest einen Punkt verdient hätten.

Regi van Acker (Bregenz): „In der ersten Hälfte haben wir zu defensiv gedacht und sind trotzdem hinten nicht gut gestanden. In der Pause konnte ich mit Aslan und Pedersen zwei starke Leute einwechseln, dann haben wir uns viele Chancen erarbeitet und verdient gewonnen.“

Werner Gregoritsch (Mattersburg): „Das Ergebnis passt mit dem Spiel nicht zusammen, wir hätten uns einen Punkt verdient. Es tut sehr weh, wenn man so verliert.“

SW Bregenz – SV Mattersburg: 3:2 (1:2)
Casino-Stadion, 3.500, SR Drabek
Torfolge: 0:1 (16.) Mörz, 1:1 (18.) Hlinka, 1:2 (20.) Kühbauer, 2:2 (79.) Hlinka, 3:2 (88.) Klausz
Beste Spieler: Hlinka, Nzuzi, Klausz bzw. Hedl, Kühbauer, Mörz

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