Spielgruppe für Bingser Kinder ab Herbst

Spielgruppe
Spielgruppe ©Stadt Bludenz
Bludenz. Die Stadt Bludenz wird in der Parzelle Bings ab Herbst versuchsweise eine Spielgruppe anbieten.

„Wir springen hier für den aufgelassenen Verein ein und sorgen so dafür, dass wir die Eltern und vor allem die Kinder nicht im Regen stehen  lassen“, begründet Bürgermeister Mandi Katzenmayer diesen Schritt.

Die „Bingser Zwergle“ (sie haben als Verein bisher die Spielgruppe organisiert) haben sich als Verein aufgelöst. Damit hätte es in diesem Bludenzer Stadtteil kein Spielgruppenangebot mehr gegeben. Die Stadt Bludenz hat darauf reagiert und inzwischen bei den Bezirksbehörden die Einrichtung einer Spielgruppe gemeldet. Derzeit läuft die Personalsuche. Sollte alles klappen, steht der Weiterführung einer eigenen Spielgruppe in Bings ab September nichts im Wege.

Das Angebot der neue Betreuungseinrichtung wird sich vor allem an die Eltern und Kinder von Bings und Radin richten. Allerdings können auch die Nachbargemeinde Stallehr bzw. Stallehrer Eltern und Kinder das Angebot nützen. Mit der Gemeinde Stallehr laufen diesbezüglich bereits Gespräche. „Wir sind derzeit auch in Verhandlungen, ein angrenzendes Grundstück der Volksschule Bings für die Stadt zu sichern. Wenn das klappt, wäre unser nächstes Ziel die Errichtung einer Kleinkinderbetreuung in diesem Ortsteil. Diese würde dann die Spielgruppe ablösen. Bis es jedoch soweit ist, führen wir als Stadt in Bings die Spielgruppe probehalber weiter“, so Katzenmayer.

Ergänzend dazu stellt Familienstadträtin Karin Fritz fest: „Mir ist es ein großes Anliegen, die Weiterführung der  Spielgruppe sicherzustellen, denn Kinder und Eltern profitieren von so einem Angebot. Für Herbst ist die Weiternutzung des Raumes in der Volksschule vorgesehen. Mittelfristig wollen wir durch einen geplanten Zubau bei Schule und Kindergarten mehrere Bedürfnisse abdecken: zusätzlichen Platz für den Kindergarten, Raum für eine Kinderbetreuung und die Mittagsbetreuung der Bingser Kinder. Als zuständige Stadträtin freue ich mich sehr, dass wir in Bludenz die Betreuungsangebote für Kinder in den letzten Jahren stark ausgebaut haben. Das kommt allen Familien zugute. Diesen Weg möchte ich fortführen.“

Die Stadt Bludenz bekennt sich mit diesem Schritt zur Familien- und Kinderfreundlichkeit. Dennoch müsse man im ganzen Land über die Finanzierung der Spielgruppen nachdenken. Eine Vereinheitlichung und Regelung, ähnlich der Kleinkinderbetreuung, schwebt hierbei dem Bludenzer Stadtoberhaupt vor.

 

 

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