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Spende für Opfer von Wohnungsbrand

vlnr. vida-Landesvorsitzender Reinhard Stemmer, Spendenempfängerin Janine Knichtl, ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker, ÖBB-Betriebsrat Peter Grebenz
vlnr. vida-Landesvorsitzender Reinhard Stemmer, Spendenempfängerin Janine Knichtl, ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker, ÖBB-Betriebsrat Peter Grebenz ©Presse ÖGB Vorarlberg
Die ÖBB-Mitarbeiterin Janine Knichtl und ihr Freund Daniel aus Dornbirn haben Anfang Jänner durch einen Brand in ihrer Wohnung ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Der ÖBB-Betriebsrat hat daraufhin eine Spendenaktion gestartet, an der sich auch der ÖGB-Vorarlberg beteiligt hat.
Vierköpfige Familie von Balkon gerettet

 

Die ÖBB-Mitarbeiterin Janine Knichtl und ihr Freund Daniel aus Dornbirn haben in der Nacht vom 7. auf den 8. Jänner 2018 durch einen Brand in ihrer Wohnung ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Kurz darauf wurde vom ÖBB-Betriebsrat eine Spendenaktion gestartet, an der sich auch der ÖGB-Vorarlberg beteiligt hat. Es sind dabei 2.300 Euro zusammengekommen. „Die Hilfsbereitschaft gegenüber den beiden ist gelebte Solidarität“, betonte ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker bei der Spendenübergabe heute beim Güterbahnhof in Wolfurt. „Für uns GewerkschafterInnen war klar, dass wir auch einen Beitrag leisten.”

Janine Knichtl und ihr Freund Daniel haben sich erst zwei Wochen vor dem Unglück den Traum der eigenen vier Wände verwirklicht. In einer Nacht wurde alles zerstört. Es war Sonntagabend als in ihrer Wohnung wegen eines Defekts am Tiefkühlgerät Feuer ausgebrochen ist. Janine bemerkte plötzlich Brandgeruch. In kürzester Zeit zog dichter Rauch durch die Wohnung. Janine warnte die Nachbarsfamilie und verständigte die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand ihre Wohnung bereits in Flammen. Durch Janines frühe Warnung an die Nachbarn wurde zum Glück niemand verletzt. Die ÖBB-Mitarbeiterin und ihr Freund haben jedoch ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Bis sie ihre Wohnung wieder beziehen können, könnte es noch über ein halbes Jahr dauern. Bis auf Weiteres wohnen sie bei den Großeltern von Janine.

„Das schlimmste für uns war, dass wegen dem Defekt an unserem Tiefkühler andere in Gefahr geraten sind“, sagte Janine Knichtl bei der Spendenübergabe und fügte an: „Außerdem ist alles was wir hatten zerstört worden. Zum Anziehen hatten wir auch nur noch das, was wir an dem Abend am Leib getragen haben.” Das Unglück löste eine Welle der Solidarität aus. „Die Spendenaktion ist ein wahrer Segen. Ich bin so glücklich, dass ich so tolle Kolleginnen und Kollegen habe“, sagte die Büroangestellte sichtlich gerührt.

Betriebsrat Peter Grebenz organisierte die Sammelaktion und beantragte einen Beitrag aus dem Unterstützungsfonds für Notfälle. Zudem erklärten sich der ÖGB-Vorarlberg, Landesvorsitzender Norbert Loacker und die FSG bereit, ebenfalls eine Spende zu leisten. So kamen insgesamt 2.300 Euro zusammen. „Es ist wichtig, dass man zusammenhält, gerade auch in der Not. Solidarität ist ein Grundprinzip des ÖGB – darauf baut unsere gesamte Arbeit auf“, begründet Loacker die Unterstützung für das junge Paar. Die Hilfsaktion ist für Loacker: „Gelebte Solidarität.“

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