Spende für CliniClowns

CliniClown Didi Eisenhofer (links) nahm die Spende von Pinoccio-Chef Alexander Schranz (rechts) dankend entgegen.
CliniClown Didi Eisenhofer (links) nahm die Spende von Pinoccio-Chef Alexander Schranz (rechts) dankend entgegen. ©bvs
 Pinoccio, das Neu- und Gebrauchtwarengeschäft für Kinder, unterstützt CliniClowns mit einer Spende.

 

Lustenau „Ich weiß, welch außergewöhnlich gute Arbeit die CliniClowns hier bei uns in Vorarlberg machen“, sagt Pinoccio-Inhaber Alexander Schranz. Und Menschen, die mit ihrem Einsatz ein Lächeln und somit auch Hoffnung auf bessere Zeiten schenken, gehören für ihn unterstützt. Er hat sich deshalb vergangenen Freitag etwas überlegt und sein Neu- und Gebrauchtwarengeschäft länger offengelassen. Bei Popcorn, Glühwein und selbstgemachten Keksen durften die Kunden sich noch etwas verweilen. „Jeder konnte an diesem Abend für die CliniClowns spenden“, so Schranz.

Kindern ein Lächeln schenken

„Wir durften von September bis November die Kinder wieder im Krankenhaus besuchen und eine Lachvisite abhalten“, erzählt CliniClown Didi Eisenhofer. Zuvor mussten sie pandemiebedingt eineinhalb Jahre pausieren. Dabei ist Lachen so wichtig, weiß er. Denn wenn er als Dr. Toll-Patsch in das Krankenhauszimmer stolpert, ist es fast unmöglich, sich das Lachen zu verkneifen. Sofort verbreitet sich gute Laune im Raum, die für einen Moment von dem Krankenhaus-Aufenthalt und den Sorgen ablenken. Seine Späße ziehen immer. Bei Groß und bei Klein. „Uns ist es aber ganz wichtig klarzustellen, dass wir zuerst um Erlaubnis der Patienten bitten, eintreten zu dürfen.“ Zwangsbeglückt wird niemand.

Mit Feingefühl Kindern entgegentreten

„Keine Situation gleicht der anderen. Wir CliniClowns arbeiten oft situativ und durchlaufen eine fundierte und intensive Ausbildung“, so Eisenhofer. Das wichtigste an seiner ehrenamtlichen Arbeit ist für ihn das Feingefühl und die Intuition, wann ein Spaß angebracht ist, und wann eher nicht. „Bei uns stehen die Kinder im Vordergrund. Wir wollen ihnen ein Lachen zaubern“, bringt es Eisenhofer auf den Punkt. Das weiß er als Facharzt für Scherzologie am besten. Denn für ihn gibt es keine Medizin zum Glück. Glücklichsein ist vielmehr die Medizin. Die Spendenkasse der Clowns wurde an diesem Abend gefüllt und am Ende wurde der Betrag von Pinoccio-Chef Schranz sogar verdoppelt. Ein schöner Abend wie Clown Eisenhofer, Alexander Schranz und die Kunden vom Pinoccio fanden. Bvs

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