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Spatenstich muss warten

Auf dem 24.000 qm großen ehemaligen Textilareal Wolff hätte nach den erfolgten Abbrucharbeiten bereits der Spatenstich für den neuen Gemeindesaal durchgeführt werden sollen.

Der Name „In der Wirke“ trägt dem geschichtsträchtigen Hintergrund des Areals Rechnung. Denn hier wurde einst Stoff gewirkt. In der ehemaligen Spannrahmenhalle soll der neue, mit Sehnsucht erwartete Harder Gemeindesaal entstehen. Vorerst heißt es allerdings „bitte warten“. Der geplante Spatenstich wurde von Bauträger i + R Schertler Alge verschoben. Einsprüche von Nachbarn durchlaufen gerade das Behördenverfahren und verzögern den ursprünglich geplanten Bauablauf. „Leider verlieren wir nun einige Monate wertvoller Bauzeit“, bedauert Projektleiter Tobias Pernthaler die derzeitige Situation.

Das Konzept eines „lebendigen Marktplatzes“ in dem ein Ensemble aus Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie, medizinischer Versorgung, Handwerksbetriebe und Wohnen einen kommunikativer Treffpunkt bildet soll Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt bietet. Das Quartier wird mit Eigentumswohnungen und  gemeinnützigem Wohnbau der Alpenländischen Heimstätte zum lebendigen Viertel.

Die SeneCura errichtet – in Ergänzung des bestehenden gemeindeeigenen Seniorenhauses am See – im Areal „in der Wirke“ ein Haus der Generationen für 58 Pflege- und 18 Demenzplätze sowie Raum für „betreutes Wohnen“ für gesamt 13 bis 15 Personen. Auch eine Kleinkindbetreuung mit Spielgruppe soll dort Platz finden. Die ehemalige Spannrahmenhalle der Harder Wirkerei Wolff wird von i + R Schertler Alge zum modernen Gemeindesaal mit einer Nutzfläche von 1.750 qm Nutzfläche samt Nebenräumlichkeiten umgebaut.

Ökologie in allen Überlegungen

Saal und Pflegeheim erreichen nahezu Passivhausstandard und punkten energetisch. Zudem wurde „In der Wirke“ nun als Smart-City-Projekt im Rahmen des Klima-aktiv-Bündnisses eingebunden: Einen großen Schwerpunkt bildet der öffentliche Verkehr. Es gibt eine Haltestelle im Quartier. Die Elektromobilität wird mit zwei E-Tankstellen – in der Tiefgarage wie oberirdisch – unterstützt. Car-Sharing ist ebenso vorgesehen wie eine intelligente Anbindung ans Radnetz sowie die Anbindung an den neuen Bahnhof 2015. Das Areal soll damit dem Anspruch eines lebenswerten Quartieres noch mehr gerecht werden.

Facts

Quartier „In der Wirke“

• Gemeindesaal: 1750 m2 für rund 500 Personen

• Gastronomiebetrieb

• Öffentlicher (zugänglicher) Begegnungsplatz

• Pflege- und Altenheim SeneCura

• Kleinkindbetreuung

• 15 Eigentumswohnungen (i+R Schertler-Alge)

• 8.000 m2 Büro- und Betriebsflächen

• 27 Gemeinnützige Wohnungen (Alpenländische Heimstätte)

• 245 Tiefgaragenplätze

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