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Spatenstich für Kindergarten-Neubau

Langjähriges Container-Provisorium beim Kindergarten Meiningen ist bald Geschichte.
Spatenstich zur Kindergartenerweiterung in Meiningen

Nicht alle Dreijährigen, deren Eltern sich um einen Platz im Kindergarten Meiningen „angestellt” haben, konnten heuer auch tatsächlich aufgenommen werden. Grund dafür: Platzmangel. Doch damit soll schon in einem Jahr Schluss sein. Denn Anfang dieser Woche wurde im Beisein von Landesrat Siegi Stemer der langersehnte Spatenstich für den Erweiterungsbau des Kindergartens begangen.

950.000 Euro

Ein freudiger Anlass, auch für Bürgermeister Thomas Pinter. „Schon im Jahre 2002 wurde der Platzmangel zum Problem. Die in diesem Jahr errichteten Container als provisorische Platzerweiterung werden nun bald ausgedient haben”, freut sich das Gemeindeoberhaupt. 950.000 Euro werden in ein deutlich verbessertes Raumangebot für Kinder investiert – „für eine kleine Gemeinde ein großes, aber auch lohnendes Projekt”, macht Pinter deutlich.

Vielfältiges Angebot

Bereits im April nächsten Jahres soll der Erweiterungsbau in Meiningen von den Kindern bezogen werden können. Der vom Batschunser Architekten Erich Längle geplante Zubau wird über zwei Gruppenräume, einen Bewegungsraum, einen Spielgruppenraum, einen Ruheraum für den Ganztagskindergarten, ein „Essstüble” für den Mittagstisch, einen Reserveraum sowie Platz für die Pädagoginnen und Nass- und Nebenräume verfügen. „Mit der Umsetzung dieses Bauprojekts ergeben sich deutliche Verbesserungen für die kleinsten Mitbürger(innen) und deren Familien in unserer Gemeinde, denen wir mit einem modernen Spiel- und Lernzent-rum aufwarten können”, stellt Gemeindechef Pinter in Aussicht.

Altbestand wird saniert

Nach dem Bezug des Neubaus im April 2010, wird der Altbestand einer thermischen Sanierung unterzogen. „Dieses Vorhaben wird sich mit 300.000 bis 500.000 Euro zu Buche schlagen”, erläutert Pinter. Gerade in punkto Energiesparen wird die Sanierung deutlich zur Heizkostensenkung beitragen. Und Energiesparen war auch die Vorgabe für den neuen Kindergarten, der Passivstandard aufweisen wird. Der Zubau wird in Holzbauweise errichtet, die äußere Verschalung wird aus Lärchenholz gefertig, der Innenausbau aus heimischer Weißtanne. Durch die nachhaltige Bauweise wird in Aussicht gestellt, rund ein Drittel Primärenergie durch eine kontrollierte Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung einsparen zu können.

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