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Spar setzt Erfolgsstory fort

Dornbirn, Wien - Vor der gegen Jahresende 2008 zunehmend spürbar gewordenen Krise wenig Respekt gezeigt hat die Spar Österreich-Gruppe, in deren Ergebnis auch ein starkes Auslandsgeschäft und die Sport-Tochter Hervis abgebildet sind.

Diese Gruppe steigerte 2008 ihren Umsatz um 10,3 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro – zählt man die SES hinzu, also die Spar European Shopping Centers, kletterte der Umsatz sogar auf 10,88 Mrd. Euro (+ 10 Prozent).

„Und die Vorarlberger Spar-Organisation hat, auch wenn wir aus Prinzip keine regionalen Kennzahlen ausweisen, an diesem Gruppenerfolg durchaus herzeigbar mitgebaut”, bestätigte gestern auf Anfrage Prok. Mag. Günter Kaufmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Spar Vorarlberg. So entstand in Lustenau Hasenfeld ein neuer Standort des Spar-Kaufmanns König, der Standort Achsiedlung Bregenz mutierte nach Totalumbau und Modernisierung von einer Filiale zum Einzelhandelsbetrieb Achleitner. In Hohenweiler konnte Konrad Dür, in Mäder Daniel Schöpfer als neuer Spar-Einzelhandelskaufmann begrüßt werden. Die Filiale in Fussach schließlich wurde zu einem der meistbeachteten Supermärkte im Land ausgebaut. Kaufmann: „All die beschriebenen Maßnahmen dienen letztlich unserer Erfolgsphilosophie, konsequent ,Nähe zum Kunden’ zu leben. Spar ist flächendeckend, von Warth bis Partenen, nah bei ihren Kunden. Auch unser zweiter Erfolgseckpfeiler hat mit Nähe zu tun: Mit unserer täglich gelebten Partnerschaft zu regionalen Lieferanten, auf deren Basis wir klar der größte Abnehmer der Vorarlberger Landwirtschaft sind.” Neue Auftritte an bestehenden Standorten (z. B. Hohenems Zentrum, Bludenz Kronenhaus) sind 2009 ebenso angesagt wie kleinere Updates bei Filialen und Spar-Kaufleuten.

Im Bundesland stand 2008 auch ganz im Zeichen des 50jährigen Bestehens der Ländle-Spar. Eine Vielzahl von Jubiläumsaktionen vertiefte die Kundenbindung, in Schwerpunktaktionen wurden regionale Akzente gesetzt, Spar-Kunden profitierten vielfältig von Sonderangeboten. Auch die Vorarlberger Spar-Kunden, so Kaufmann, tendierten verstärkt zu preiswerteren Produkten, was den Umsatz der Spar-Eigenmarken (österreichweit) gleich um 19 Prozent ansteigen ließ. „Unsere Antwort auf die Diskonter, das s-Budget, kam auch in Vorarlberg im richtigen Moment”, verdeutlichte der Prokurist das in der Region beheimatete, an sich nicht neue Preisbewusstsein.

Kaufmann, demzufolge 2009 die Mitarbeiterzahl auch bei Spar Vorarlberg „je nach Verlauf der Konjunktur leicht steigen” könnte, bekannte sich auch zur Verantwortung der Jugend gegenüber. „Rund 100 Lehrlinge werden heuer ausgemustert, und mindestens in dem Umfang werden wir neue Auszubildende unter Vertrag nehmen”, versicherte der Spar-Prokurist, in dessen Unternehmen motivierten Lehrlingen überdurchschnittliche Incentives winken. Bis hin zum vom Geschäft finanzierten Führerschein.

 

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