Spanner-Alarm im Olympia-Dorf in Sotschi? "Nur westliche Propaganda!"

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AP ©Kozak - im Bild rechts neben Putin - dementierte, dass in den Duschräumen heimlich gefilmt wird.
Sotschi - Auf die eigenen Aussagen folgte prompt das Dementi. Natürlich war alles nur Propaganda. Westliche Propaganda, um genau zu sein. So versuchen die Russen die Vorwürfe in der "Spanner-Alarm-Affäre" abzuwälzen.
Journalisten: Üble Zustände

Die Fotos von zerschlagenen Kloschüsseln, abgerissenen Duschvorhängen und verdrecktem Wasser sind gestellt und sollen Präsident Putin die schönen Spiele versauen. Woher man das in Sotschi so genau weiß? Es wurden die Bilder ausgewertet, die ihre Überwachungskameras aufgezeichnet hatten.

“Haben Bilder aus den Hotels”

Überwachungskameras?  “Wir haben Bilder aus den Hotels, auf denen Leute zu sehen sind, die die Dusche aufdrehen, den Strahl an die Wand richten und dann für den ganzen Tag aus dem Raum verschwinden”, sagte Dmitri Kosak, Putins Handlanger im Kreml, bei einem gemütlichen Spaziergang mit Medienvertretern durchs Olympische Dorf. Noch ehe jemand nachfragen konnte, hatten seine Assistenten den stellvertretenden Ministerpräsidenten aus dem Journalisten-Verkehr gezogen.

Dementi von Kozak

Das Dementi folgte sogleich. Mr. Kosak habe etwas ganz anderes gemeint. Natürlich seien keine Kameras in Hotel- und Badezimmern der geschätzten Gäste aus dem Westen installiert worden. Die Zeiten des Kalten Krieges seien ja vorbei. Und für Spionage, Überwachung und Kontrolle ist in Zeiten der NSA-Affäre sowieso die USA zuständig.

Kleiner Tipp (am Rande) zur Sicherheit: Das Wasser ganz heiß aufdrehen, da beschlägt jede Kamera. (VOL.AT, SID)

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