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Spannendes Funkenwochenende inklusive Kinderfunken

©Melanie kargl-Kasper
Vergangenen Samstag bescherte die örtliche Funkenzunft den Klostner Mädchen und Buben nach coronabedingter Pause im letzten Jahr wieder einen spannenden und unterhaltsamen Nachmittag.
Funkenwochenende Klösterle

Wie auch in den letzten Jahren durften die Kinder beim Aufbau des beliebten Kinderfunken helfen.

Holzscheit für Holzscheit wurde unter den Anweisungen des ehemaligen, langjährigen Funkenmeisters Leni Salzgeber und unter Mithilfe von Christian Drissner der Kinderfunken errichtet. Damit dieser auch perfekt wurde, benötigte es natürlich eine Funkenhexe. Diese wurde gemeinsam mit den Zunftmitgliedern Martina Tuttner und Anna Ladstätter mit viel guter Laune hergestellt. Zuvor durfte jedes Kind sogar noch seine eigene Fackel bauen. Nach diesen anstrengenden Arbeiten hatten sich die Kinder eine kleine Pause verdient. Bei Würstchen und wärmenden Tee konnten sie sich sodann im Zunfthüsle stärken.

Gelebte Tradition

Am Funkensonntag war es endlich so weit. Nach der Begrüßung durch den Obmann der Funkenzunft Klösterle, Stefan Ulrich, durften die Kinder mit ihren gebauten Fackeln gemeinsam mit Leni Salzgeber den kleinen Funken anzünden und gespannt wurde dieser spannende Vorgang von den Zuschauern verfolgt. Zudem gab er interessante Einblicke in den Funkenbau. Danach bekamt Julian Cazzolli die Ehre, den großen Funken – in Vertretung von Funkenmeister Tobias Wascher – zum Brennen zu bringen. Mit großen Augen konnten die Besucher dann das lodernde Feuer bestaunen.

Bei feinen Funkaküachle, heißen Getränken und Marschmusik der HM-Klösterle warteten dann Einheimische und Gäste auf das große Finale – und dieses ließ auch nicht allzu lange auf sich warten: mit einem lauten Knall explodierte die Hexe und es gab noch ein schönes Feuerwerk zum Abschluss.

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