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Sozialsprengel Rheindelta gegründet

Die offizielle Gründung des Sozialsprengels Rheindelta in Fußach
Die offizielle Gründung des Sozialsprengels Rheindelta in Fußach ©A. J. Kopf
Höchst, Fußach und Gaißau haben den Sozialsprengel Rheindelta offiziell aus der Taufe gehoben. Die drei Gemeinden bieten damit allen Einwohnerinnen und Einwohnern Hilfe nach Bedarf.   Der Sozialsprengel Rheindelta ist nach guter Vorbereitung offiziell gegründet.

Erste Aufgabe ist die Ausschreibung für die Person des Geschäftsführers/der Geschäftsführerin. Das Büro für die Koordinationsstelle wird vorerst im Kinderhaus Pertinsel in Fußach eingerichtet.

Dort trafen einander die Delegierten aus den drei Rheindeltagemeinden mit Soziallandesrätin Dr. Greti Schmid, um den Start der Aktivitäten zu besiegeln. Das Land fördert die Initiative aus dem Pflegefonds und übernimmt den Großteil der   Personalkosten. Bei der Besetzung der Geschäftsführerstelle verlässt sich der Sozialsprengel auf ein renommiertes Personalvermittlungsbüro.

Mit der Gründung des Sozialsprengels sollen keineswegs bestehende und gut funktionierende Initiativen und Vereine abgelöst werden. Es geht im Gegenteil darum, Dienste wie den Krankenpflegeverein, mobile Hilfe, Essen auf Rädern sowie Ärzte, Fürsorge, Beratungsstellen usw. in ihrem Bemühungen zu unterstützen. Soziale Dienstleistungen im Rheindelta werden koordiniert. Das trägt zur Verbesserung der Sozialstruktur bei, es wird Nächstenhilfe aktiviert . So lassen sich soziale Notstände verhindern bzw. beheben.

Jede Person ist wichtig

Die künftige Geschäftsführung hat die Aufgabe, sich um jeden Einzelfall zu kümmern. Ein  weiteres Ziel ist es, vereinzelt vielleicht vorhandene Lücken im sozialen Netz zu schließen. Diese Vorgangsweise wird als „Case & care“ bezeichnet. Jede einzelne betroffene Person oder Familie ist wichtig. Und es wird abgeklärt, welcher Bedarf an Unterstützung für Betreuung und Pflege erforderlich ist. Wer diesbezüglich Hilfestellung benötigt, hat mit dem Sozialsprengel künftig nur mehr eine einzige Anlaufstelle.

Landesrätin Greti Schmid bedankte sich bei den Bürgermeistern der drei Rheindeltagemeinden und bei den Gemeindevertretungen für die Initiative. In Höchst, Fußach und Gaißau hatte es jeweils einstimmige Beschlüsse zur Gründung des Sozialsprengels gegeben.

Obmann Herbert Sparr

Obmann des Sozialsprengels Rheindelta ist der Höchster Vizebürgermeister Herbert Sparr, Bürgermeister Werner Schneider ist der zweite Höchster Vertreter im Vorstand. Fußach wird durch Vizebürgermeister Werner Egger und Gemeinderätin Karin Meier vertreten, Gaißau durch Bürgermeister Reinhold Eberle und Gemeinderätin Judith Lutz. Sie agieren als Stellvertreter bzw. als Beiräte. Natürlich fand sich zu diesem Anlass auch der Fußacher Bürgermeister LAbg. Ernst Blum ein.

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