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Sonntag ganz im Zeichen des Patroziniums

Thomas, Elke, Margit, Susanne, Marion und Sabine beim Frühschoppen
Thomas, Elke, Margit, Susanne, Marion und Sabine beim Frühschoppen ©ep
Am Sonntag wurde das Patrozinium in Übersaxen mit einem feierlichen Festgottesdienst in der Pfarrkirche und einem Frühschoppen mit Überraschungsprogramm auf dem Dorfplatz zünftig gefeiert.
Pfarrfest Übersaxen

ÜBERSAXEN Der Hl. Bartholomäus ist der Kirchenpatron von Übersaxen. Das ist insofern eine Besonderheit, da neben Übersaxen nur zwei Pfarreien in Vorarlberg diesen Heiligen als Patron auserwählt haben, nämlich Bartholomäberg und Mäder.

Festgottesdienst mit klaren Worten

Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor mit einer lateinischen Messe dem Anlass entsprechend sehr feierlich gestaltet. Pfarrer Peter Haas ging in der Predigt auf das Leben und Sterben des Hl. Bartholomäus ein. Der Kirchenpatron stand für seine Überzeugung ein und musste als Märtyrer sein Leben lassen. Haas fand dann in der Predigt auch sehr klare Worte zur derzeitigen Situation der Kirche: Die Religion habe in unserem Land die zentrale Stellung im gesellschaftlichen Leben weitgehend verloren. Dazu komme ein eklatanter Priestermangel, so seien im Seelsorgeraum Vorderland drei Priester für zehn Gemeinden zuständig. Priester hätten einfach nicht mehr genügend Zeit für die Seelsorge. Umso bedeutender und wichtiger werde die Rolle der Laien in der Kirche, schon jetzt und noch mehr in der Zukunft. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass an jedem Sonntag in allen Gemeinden ein Gottesdienst stattfinden könne. In Übersaxen kümmere sich glücklicher Weise ein sehr engagiertes Team von Laien um viele kirchliche Angelegenheiten. Diesen engagierten Menschen gebühre Dank und Wertschätzung.

Frühschoppen mit Überraschungsprogramm auf dem Dorfplatz

Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich auf dem Dorfplatz, wo der Musikverein zu einem zünftigen Frühschoppen aufspielte. Für Speis und Trank war bestens gesorgt. Ergänzt wurde das Programm durch ein witziges Tippspiel: Es galt zu erraten, wie viele Pumpenstöße nötig waren, um einen Fahrradschlauch zum Platzen zu bringen. Und das Ergebnis war überraschend: Nach nur 44 Stößen aus der Fahrradpumpe platzte der Schlauch. Die glücklichen Gewinner durften sich über schöne Preise freuen. EP

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