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Sonderausstellung "Tabak & Bier" eröffnet

60 Tabakutensilien aus der "JTI Austria-Tabak Collection" sind noch bis zum 3. Oktober in der Brauerei zu sehen
60 Tabakutensilien aus der "JTI Austria-Tabak Collection" sind noch bis zum 3. Oktober in der Brauerei zu sehen ©Helmut Köck
Sonderausstellung im Malzboden

Frastanz. Zum Auftakt des Bockbierfestes wurde die Sonderausstellung “Tabak und Bier” am 19. September 2010 feierlich eröffnet. 60 Tabakutensilien aus der “JTI Austria-Tabak Collection” sind noch bis zum 3. Oktober in der Brauerei zu sehen.

Malzboden restauriert

Der GF der Frastanzer Brauerei Kurt Michelini konnte zahlreiche Eröffnungsbesucher im “Malzboden1” begrüßen. Dieser nun so bezeichnete Raum wurde eigens zur Ausstellung restauriert. Bgm. Eugen Gabriel dankte der Brauerei für die Ermöglichung dieser Ausstellung: “Frastanz hat ja eine Tabakgeschichte. Und dass diese Tabakgeschichte lebt und nicht nur etwas Verstaubtes ist, dazu trägt vor allem Altbürgermeister und Ehrenbürger Harald Ludescher bei, der sehr viele Exponate zusammengetragen hat.”

Bereits 5. Sonderausstellung

In den letzten Jahren wurden die Sonderausstellungen “Tabak und Eros”, “Tabak bei Hof”, “Tabak und Orient”, “Tabak und Jagd” in Zusammenarbeit mit dem Tabakmuseum gestaltet. Als Ausstellungspartner konnte auch heuer wiederum die JIT Austria-Tabak unter der Leitung von Walter Sattelmeier gefunden werden. Aber auch weitere Personen und Organisationen waren als Leihgeber bei der Ausstellung hilfreich.

60 Exponate

Die Ausstellungsbesucher konnten Tabaktöpfe, Rauchaccessoires, historische Zigarrenpackungen, Werbeplakate, Gemälde und Grafiken besichtigen, welche die Verbindung von Tabak und Bier anschaulich illustrieren.

Nach Goethes Geschmack

Bereits in der niederländischen Genremalerei des 17. Jahrhunderts finden sich zahlreiche Belege, dass Tabak und Bier zu den unverzichtbaren Genüssen aller Bevölkerungsschichten zählten. Hier liegt auch der Ursprung des Tabakskollegiums. Während sich in England vor allem das gehobene Bürgertum bei “smoking partys” der Entspannung hingab, wurden auf dem Kontinent die Tabakskollegien auch hoffähig. Tabak und Bier wurden auch zu zwei tragenden Säulen des studentischen Lebens.

“Ein starkes Bier, ein beizender Toback und eine Magd im Putz, das ist nun mein Geschmack”, brachte Goethe die Trias jugendlicher Herrlichkeit auf den Punkt.
Und so durfte es zum Abschluss nicht fehlen, dass die anwesenden Ausstellungsbesucher das Studentenlied “Gaudeamus igitur” (“Lasst uns also fröhlich sein”) anstimmten.

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