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So sollen die Risikogruppen geschützt werden

Es informieren: Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Sozialpartner
Es informieren: Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Sozialpartner ©APA - Herbert Neubauer
Die Corona-Risikogruppen sind definiert. Der Gesundheitsminister geht von rund 90.000 Personen aus. Akut gefährdete Personen werden angeschrieben. Mehr im Liveticker.
Krankenkassen identifizieren Risikogruppen

Die behördlichen Definitionen der Risikogruppen für eine Covid-19-Erkrankung sind laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) fertig. Ein Wissenschaftlergremium habe die Abgrenzung durchgeführt, sagte er im Ö1-"Morgenjournal".

Anschober hofft auf eine Rechtskräftigkeit ab 4. Mai. Am Mittwoch solle der entsprechende Antrag im Nationalrat eingebracht werden.

Liveticker zur Pressekonferenz

Die wichtigsten Informationen: Es gibt nun eine detaillierte Liste mit allen Krankheiten, welche ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Covid-19 darstellen. Ärztekammerpräsident Szekeres sagt, dass nicht jeder Patient, der erhöhten Blutdruck oder Diabetes hat, der Risikogruppe angehört. Konkretere Krankheitsbilder nannte Szekeres vorerst nicht. Akut gefährdete Personen sollen entweder an einen sicheren Arbeitsplatz innerhalb des Unternehmens umgesetzt werden oder von zuhause aus Arbeiten können. Soll dies nicht möglich sein, soll der Arbeitnehmer freigestellt werden - die Kosten übernimmt dann der Bund. Mehr dazu im Liveticker:

Auf die Frage, wer zu den Risikogruppen zählt, erwähnte der Minister etwa Menschen mit schweren Gehirn- und Lungenerkrankungen sowie schweren Krebserkrankungen. Die niedergelassenen Ärzte erhielten eine Art Checkliste. Das Attest werde genügen, um im Gespräch mit dem Arbeitgeber entweder einen besonders verstärkten Schutz am Arbeitsplatz, Home-Office oder eine Freistellung zu erreichen. Details könnten noch am 21. April in einer Pressekonferenz präsentiert werden.

PK Analyse von Ingrid Thurnher:

Risikogruppen fordern Mitspracherecht

Auch über eine Lockerung des Besuchsverbots in Altenheimen werde gerade mit den Sozialreferenten der Bundesländer verhandelt, bestätigte Anschober. Konkret gehe es um ein großes Testprogramm in den Einrichtungen sowie um die sichere Gestaltung sozialer Kontakte, etwa in Besucherzimmern. Diesbezüglich werde es eine Empfehlung seitens des Ministeriums geben, bestätigte Anschober das Ergebnis einer Videokonferenz mit den Ländern.

Zu den Risikogruppen wollen Anschober und die Sozialpartner in einer Pressekonferenz ab 15:00 Uhr detailliert informieren.

SPÖ und NEOS geht es zu langsam

SPÖ und NEOS geht es mit den von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) angekündigten Definitionen der Risikogruppen für eine Covid-19-Erkrankung zu langsam. Patienten und Angehörige würden seit Wochen von der Regierung "gepflanzt", meinte der rote Gesundheitssprecher Philip Kucher am Dienstag in einer Aussendung. "Das geht so nicht", befand auch NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker.

Anschober hatte zuvor angekündigt, dass die Regelung zu den Risikogruppen ab 4. Mai rechtskräftig werden soll. "Das ist doch eine Pflanzerei der betroffenen Menschen, die Angst um ihre Gesundheit und ihren Arbeitsplatz haben", findet Kucher von der SPÖ. Ihn ärgert zudem, dass "Hunderttausende RisikopatientInnen" sowie deren Angehörige darin nicht berücksichtigt würden.

Wenn Patienten tatsächlich einem hohen Risiko ausgesetzt sind, dürfe dies nicht einen Monat lang zerkaut werden, kritisierte Loacker. Der NEOS-Abgeordnete kündigte einen Antrag im Nationalrat an, der einerseits sicherstellen soll, dass die Spitäler die Arzneimitteldaten in die E-Medikation einspeisen, und andererseits eine EU-Schnittstelle für ELGA ermöglicht, damit sämtliche Corona-Daten gepoolt werden, um genauere Ableitungen treffen zu können.

(APA)

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