So soll die neue Hypo-Passage in Bregenz aussehen

© ostertag ARCHITECTS ZT GmbH
In den kommenden Jahren soll eine komplette Neugestaltung der Fußgängerunterführung bei der Hypobank erfolgen.
Neue Hypo-Passage

Der Neubau des Bahnhofes in Form eines deutlich kleineren Gebäudes als bisher ist und bleibt eine große und einmalige Zukunftschance für die Landeshauptstadt. Unabhängig davon soll in den Jahren 2022 und 2023 eine komplette Neugestaltung der Fußgängerunterführung bei der Hypobank erfolgen. Das Vorhaben stand auch auf der Tagesordnung der Stadtvertretung am 14. Oktober. Dies teilte Bürgermeister Michael Ritsch nach der Sitzung mit.

13,6 Millionen Euro

Konkret ging es um eine Vereinbarung zwischen der ÖBB-Infrastruktur AG, dem Land und der Stadt. Darin werden Planung, Bau und Betrieb sowie spätere Instandhaltung der neuen Hypo-Passage samt den angeschlossenen Bahnsteigen geregelt. Das Bauwerk wird sowohl stadt- als auch seeseitig unter anderem durch entsprechende Liftanlagen barrierefrei erschlossen. Auch zu drei überdachten Bahnsteigen, die zu insgesamt fünf Gleisen für Regional- und Fernzüge führen, wird es Aufzüge geben. Die Gesamtkosten für die Planung und die Errichtung sämt­ licher Module beläuft sich auf 13,6 Millionen Euro netto, die vor allem von der ÖBB-Infrastruktur AG getragen werden. Für das städtische Budget relevant ist aber insbesondere der barrierefreie Ausbau und die Attraktivierung der Fußgängerpassage. Diese Maßnahme kostet 8,16 Millionen Euro, wobei sich die Stadt mit 25 % oder rund 2 Millionen Euro – aufgeteilt auf die Jahre 2022 bis 2024 – beteiligt. Für die Instandhaltung selbst muss die Stadt dann noch einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von ca. 35.000 Euro netto leisten. 

Bahnsteige dienen auch als Ausweichbahnhof

Die Bahnsteige, die durch die neue Hypo-Passage erschlossen werden, dienen auch als Ausweichbahnhof während des späteren Bahnhof-Neubaus. Letzterer soll zu einer modernen Mobilitätsdrehscheibe für Bus und Bahn werden. Aus einer Untersuchung geht hervor, dass dieser ÖPNV-Knotenpunkt bereits in wenigen Jahren aufgrund schon heute absehbarer Entwicklungen im Durchschnitt von 8.000 bis 20.000 Fahrgästen pro Tag frequentiert wird.

"Die ersten entscheidenden Schritte"

"Für die lange ersehnte Entwicklung von 'Bregenz Mitte' sind der Ausbau der Hypo-Passage und die Errichtung des Ausweichbahnhofes die ersten entscheidenden Schritte. Dass nun endlich Bewegung in die Sache kommt, freut mich wirklich enorm. Das ist das Ergebnis von unzähligen Stunden intensiver Verhandlungen mit unseren Partnern ÖBB und Land Vorarlberg. Ich danke allen, die auf politischer und operativer Ebene dabei geholfen haben, dass wir nun dieses positive Ergebnis haben", zeigt sich Bürgermeister Michael Ritsch erfreut.

(VOL.AT)

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