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„So sän miar halt“

So sän miar halt
So sän miar halt ©Doris Burtscher
Dalaaser(innen) und Waldner(innen) wurden bildlich festgehalten und in einer Ausstellung präsentiert.
So sän miar halt

„So sän miar halt“ – ist eine Ausstellung über Dalaaser(innen) und Waldner(innen), wie sie sich im Alltag, bei der Arbeit, in der Freizeit, im Garten, usw. geben. Anna-Lisa Engstler war mit ihrem Fotoapparat im Dorf unterwegs und lichtete ihre Modelle ab. So entstand eine bildliche Geschichte von Dalaas und Wald für die Nachwelt von Leuten, wie sie wirklich sind, ja direkt aus dem Leben gegriffen. Die Bilder sind wie die Menschen selbst – einfach einzigartig, einzigartig einfach – eine Originalität in Schwarz-Weiß gehalten.

Das geschichtliche Bildarchiv wurde nun vor kurzem in einer Ausstellung im Klostertal Museum präsentiert. Im Klostertal Museum wurden 52 Fotografien aufgehängt, die Menschen in ihrer Heimat zeigen. Bei den Ausstellungsstücken findet man ein Stück Heimat, Menschen wurden porträtiert und im Gesamten bilden die Fotografien von Anna-Lisa Engstler eine eindrucksvolle Bestandsaufnahme der Menschen aus Dalaas/Wald. In einem Ausstellungskatalog wurden die Fotografien gesammelt und können in der Schriftenreihe nachgesehen werden. Kindheitserinnerungen Bei der Ausstellungseröffnung konnten Bürgermeister Christian Gantner und Museumvereins Obmann Christof Thöny auch Manfried Gantner, Universitätsprofessor und gebürtiger Waldner begrüßen. Er hat seine Kindheitserinnerungen an seine Kindheitsheimat Wald a. A. aufgeschrieben und in einer Schriftenreihe des Museumvereins Klostertal verewigt. Bei der Ausstellungseröffnung sprach er über seine schöne und unbeschwerte Kindheit, seine Eindrücke und seine Erlebnisse während seines Aufwachsens in Wald a. A, bevor es ihn in die weite Welt getrieben hat.

„Ich habe aber nie meine Wurzeln vergessen“, bekennt er sich zu seiner Heimat im Klostertal. Er kramte tief in seinen Wurzeln und betonte, dass jede Art Biografie ein Stück Heimat darstelle. Manfried Gantner teilt Heimat in eine Kindheitsheimat und eine Erwachsenenheimat. „Wald a. A. ist für mich ein Ort, an dem ich wie eine Münze geprägt wurde, die in den vergangenen Jahren im Umlauf war und immer noch ist“, so Manfried Gantner. An verschiedenen weiteren Orten, wie z. B. Innsbruck, habe er weitere Heimaten gefunden und fühlt sich aber auch nach 50 Jahren wohl, wenn er zurück zu seiner Kindheitsheimat kommt. Tolle Ausstellung Christof Thöny sprach in seiner Eröffnungsrede über die ausgestellten Bilder, übermittelte, dass auch die Gegenwart mit Originalen bestückt ist und freute sich über die tolle Ausstellung von Anna-Lisa Engstler.

Das „nuDla tRio“ aus Braz umrahmte mit ihren tollen musikalischen Darbietungen die Ausstellungseröffnung. Im Anschluss konnten sich Ehrengäste, Besucher und Aussteller im Stall beim Buffet der Mütterrunde Wald a. A. stärken.

Die Fotografien können noch bis Ende Juni besichtigt werden.

 

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