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So reagiert die Presse auf die bärenstarke ÖFB-Leistung

Österreichs Leistung sorge international für Aufsehen
Österreichs Leistung sorge international für Aufsehen ©APA | Screenshots
Auch die ausländische Presse würdigt die starke Leistung der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft.
Pressestimmen zu Österreich vs. Italien
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Das österreichische Fußball-Nationalteam hat den großen Favoriten ins Wanken gebracht. Im EM-Achtelfinale gegen Italien war für die ÖFB-Auswahl am Samstag aber Endstation.

Auch die ausländische Presse würdigt die starke Leistung der österreichischen Nationalmannschaft:

Internationale Pressestimmen

ITALIEN:

"La Gazzetta dello Sport": "Löwen Italiens. Triumph in Wembley: Wir sind im Viertelfinale. Leiden und Freude: Beim 2:1 gegen Österreich sind die Wechsel entscheidend. Es ist ein unendliches Italien. Es ist sehr hart im Wembley. 45 gute Minuten, dann leiden wir. Dieses Mal nicht mit Schönheit, sondern mit Leiden."

"Corriere dello Sport": "Weckt uns nicht auf! Das italienische Märchen geht weiter und mit geschlossenen Augen träumt man besser. Eine Schlacht in Wembley, Italiens Stolz: Ein überraschendes Österreich besiegt. Wir haben gerade den Wolf getroffen, haben die Angst kennengelernt, viele Fehler gemacht und an einem gewissen Punkt Glück gehabt, dass wir noch am Leben sind."

"Tuttosport": "Ein unendliches azurblaues Herz. Erst in der Verlängerung bringt Italien Österreich mit den Wechseln von Mancini zum Einknicken. Italien schreit vor Freude und träumt weiter."

"Corriere della Sera": "Herz und Biss. Italien feiert."

DEUTSCHLAND:

BILD-Zeitung: Österreich zeigt im ersten K.o.-Spiel seit 1954 einen großen Kampf – doch am Ende schlägt Italien gnadenlos zu und trifft in der nächsten Runde auf Belgien oder Portugal.

Spiegel Online: Die Sensation lag in der Luft. Die ersten zwei Halbzeiten waren noch 0:0 geendet. Doch die Österreicher, vor Spielbeginn als fast aussichtsloser Underdog gehandelt, hatten die zweite Hälfte nach Chancen für sich entschieden. Nun ging es in die Verlängerung, alles schien möglich – doch es war das Team von Franco Foda, das den späten Knockout erleben sollte.

Kicker.de: Italien steht nach einem echten Kraftakt über 120 Minuten im EM-Viertelfinale. Gegen Österreich kam die Mancini-Elf in der regulären Spielzeit trotz einer überlegenen ersten Hälfte zunächst nicht über ein 0:0 hinaus. In der Verlängerung gingen die Italiener schnell mit 2:0 in Führung, musste aber durch Kalajdzics Treffer bis zuletzt zittern.

SCHWEIZ

Blick.ch: Die Euro 2020 hat ihren ersten Krimi! Bis zur fünften Minute der Verlängerung zittert Italien, steht kurzzeitig gar am Rand einer Niederlage. Dann kommt Joker Federico Chiesa und sticht mit seinem Treffer zum 1:0 ins österreichische Fussball-Herz. Zehn Minuten später erhöht Matteo Pessina auf 2:0. Auch er wurde von Trainer Mancini eingewechselt.

20min.ch: Was für ein Krimi im EM-Achtelfinal! 121 Minuten lang fordert Aussenseiter Österreich dem grossen Favoriten aus Italien alles ab – und muss am Schluss trotzdem als Verlierer vom Platz.

ENGLAND

"Sunday Mail": "Italien, von vielen zur besten Mannschaft dieser EM gekürt, überlebte gestern Abend im Wembley-Stadion mit einem gewaltigen Schrecken gegen Österreich und schaffte es ins Viertelfinale. Roberto Mancini, der König der Coolness, sah schon ziemlich zerzaust aus, als der Schlusspfiff am Ende der Verlängerung sein Team vor dem bisher größten Schock des Turniers bewahrte."

"Sunday Times": "Wembley pulsierte, es beherbergte fahnengeschmückte Österreicher und lärmende italienische Londoner, die ihre Nationalhymne schmetterten. Das Stadion erlebte seinen besten Fußball - Entschuldigung an England - bei der EURO 2020. Das Tempo und der Zweck von Italiens Kontern und die Sicherheit ihrer Pässe sprachen für eine selbstbewusste Mannschaft, mit den besten Mittelfeldspielern des Turniers im Mittelpunkt."

"Sunday Telegraph": "Roberto Mancinis unschlagbare Burschen in Blau marschieren weiter durch die EURO 2020 - eine Mannschaft, die vergessen zu haben scheint, wie sich Niederlagen anfühlen und gezeigt hat, tief in der Verlängerung in Wembley, dass sie mit dem Turnierdruck umzugehen weiß."

(red)

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