So berichten serbische Medien über die Causa Djokovic

In den serbischen Medien wird deutlich wohlwollender über Djokovic berichtet als international.
In den serbischen Medien wird deutlich wohlwollender über Djokovic berichtet als international. ©Reuters, Screenshot mondo.rs
Seit fast einer Woche zieht sich das Debakel um die Einreise von Novak Djokovic nach Australien. Wir haben uns die Medien aus dem Heimatland des Tennis-Stars angeschaut.
Djokovic trainiert in Melbourne
Djokovic - falsche Angaben am Visum?

Es ist mittlerweile niemanden das Drama um die Nummer eins der Tenniswelt, Novak Djokovic, seit dem letzten Mittwoch entgangen. International hagelt es Kritik, in Serbien ist Djokovic eine Art Nationalheld.

(mondo.rs)

Serbische Zeitungen zitieren australische Medien, dass Djokovic ein spezielles Sportler-Visum bereits im November bekommen habe. Ein Visum, das auch die anderen Tennisprofis für die Einreise nach Australien bekommen. "Das gleiche Medium berichtet, dass die Grenzpolizei nicht unbedingt akzeptieren muss, dass man von einer Covid-Erkrankung genesen ist. Es sei kein Grund für eine medizinische Ausnahme", da sich die australischen Bundesbehörden dabei aber nicht einig seien, kam es deshalb wahrscheinlich zu Problemen am Flughafen bei der Einreise von Djokovic. Die Entscheidung, den Tennisstar in einem Abschiebehotel festzuhalten, ist wahrscheinlich gefallen, weil der 34-Jährige nicht geimpft ist, schreibt "mondo.rs".

Man suche buchstäblich nach einem Grund den Tennisprofi abzuschieben, obwohl Djokovic schon neun Grand Slams in Australien gewonnen hat, so das serbische Medium.

"Australischer Politiker warnt den Minister: Novak stellt kein Gesundheitliches Risiko für unser Land dar"
"Er hat sogar hinzugefügt, dass es für alle im besten Interesse sei, dass Novak spielt."
(telegraf.rs)

Als ob es nicht genug sei, dass man Djokovic am Flughafen maltretiere, und ihn die ganze Nacht dort aufgehalten habe, starte man jetzt den nächsten Versuch den Serben zu deportieren, so "mondo.rs".

(mondo.rs)

Letzte Meldungen rund um die Einreise-Probleme von Djokovic lauten, dass die Tennislegende angeblich bei seinen Reiseangaben gelogen hätte. Der in Monaco wohnhafte Djokovic hätte angekreuzt, er sei 14 Tage vor der Einreise in Australien nirgendwo gewesen, habe aber anscheinend in Spanien trainiert. Der amerkianische Reporter Ben Rothenberg twittert darüber, nachdem er an vertrauliche Dokumente herangekommen war, während der für Einwanderung zuständige australische Minister Alex Hawke immer noch zu keiner endgültigen Entscheidung gekommen ist.

(Screenshot Twitter)

Aktuell wurde Djokovic die Einreise gewährt. Er darf trainieren und bereitet sich auf die Australien Open vor. Doch wie "kurir.rs" berichtet "...im Falle, dass der Fehler bewiesen wird, beziehungsweise dass er gelogen hat, könnte er abgeschoben werden und sogar ein Einreiseverbot in Australien für ein paar Jahre bekommen." Jetzt heißt es abwarten.

(kurir.rs)

(VOL.AT)

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