Smart Meter kommen in Vorarlbergs Haushalte

Ab 2021 sollen 170.000 Stromzähler in Vorarlberg ausgetauscht werden
Ab 2021 sollen 170.000 Stromzähler in Vorarlberg ausgetauscht werden ©illwerke vkw
Die illwerke vkw ersetzen ab Sommer 2021 die alten Stromzähler durch neue digitale Versionen. Das gab Unternehmenssprecher Andreas Neuhauser nun bekannt.
Smart Meter: Das spricht dafür/dagegen

Aufgrund einer EU-Verordnung müssen auch in Vorarlberg bis 2022 alle Stromzähler durch neue digitale Versionen, sogenannte Smart Meter ersetzt werden. Vonseiten der illwerke vkw wird die Entscheidung zur Umstellung begrüßt. Nächstes Jahr, wenn die notwendige Technik und Logistik fertig sind, werden die alten Stromzähler in Vorarlbergs Haushalten durch neue digitale Versionen ersetzt. Konkret will der Energiekonzern ab dem kommenden Sommer mit der vorarlbergweiten Umrüstung auf den sogenannten Smart Meter starten. Das bestätigte Unternehmenssprecher Andreas Neuhauser dem "ORF Vorarlberg".

Eigentlich hätte die Umstellung schon heuer starten sollen, doch die Corona-Pandemie machte den Plänen der illwerke vkw einen Strich durch die Rechnung. Inzwischen laufen die ersten Feldversuche in ausgewählten Anlagen, vor dem Rollout nächsten Sommer.

Guter Überblick über den Stromverbrauch

Ein Smart Meter ist ein elektronischer, intelligenter Stromzähler. Dieser erfasst den Stromverbrauch entweder einmal am Tag oder im Abstand von 15 Minuten, dies geschieht jedoch nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden. Die gesammelten Daten sind jederzeit abrufbar und können einen guten Überblick über den Stromverbrauch geben. Ab 2021 sollen 170.000 Stromzähler in Vorarlberg ausgetauscht werden.

Neuhauser: "Unbedingt notwendig für die Energiewende"

Die neuen Smart Meter seien eine Voraussetzung für die Energiezukunft und unbedingt notwendig für eine Energiewende, erklärte Andreas Neuhauser, Sprecher der illwerke vkw, bereits letztes Jahr im VOL.AT-Interview. Zudem hätten die neuen Zähler viele Vorteile. Sie übermitteln den Stromverbrauch zeitnah und direkt an den Netzbetreiber. Auch ist die Aufzeichnung detaillierter und mit weniger Mehraufwand verbunden.

45 Millionen Euro kostet laut ORF den Konzern die Umstellung. Die Konsumenten würden diese Investition aber nicht bei ihren Stromrechnungen zu spüren bekommen, heißt es.

Die Initiative "Stop Smart Meter" spricht sich gegen die neuen Stromzähler aus

VOL.AT sprach im August 2019 mit Dietmar Hohn, einem Vorarlberger Mitglied, über das Ziel der Initiative. Es geht ihr im Wesentlichen um eine erhöhte Strahlenbelastung und Datenmissbrauch.

Weitere Informationen zum Smart Meter gibt es bei der AK

(Red.)

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